Stoltenberg kündigt NATO-Krisengipfel für Freitag an

Die NATO geht nach der militärischen Eskalation im Russland-Ukraine-Konflikt in den Krisenmodus.

Für Freitag sei ein Videogipfel der Staats- und Regierungschefs der NATO-Staaten angesetzt worden, teilte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Donnerstag mit. „Russlands Vorgehen stellt eine ernsthafte Bedrohung der euro-atlantischen Sicherheit dar und wird geostrategische Konsequenzen haben“, hieß es zuvor von dem Bündnis.

Die NATO werde alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit und Verteidigung aller Bündnispartner zu gewährleisten. Dazu stationiere man zusätzliche defensive Land- und Luftstreitkräfte im östlichen Teil des Bündnisses und setze zusätzliche maritime Mittel ein. „Wir haben die Bereitschaft unserer Streitkräfte erhöht, auf alle Eventualitäten zu reagieren“, so die NATO. Stoltenberg kündigte zudem die Aktivierung der Verteidigungspläne des Bündnisses für Osteuropa an. Der Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte soll demnach weitreichende Befugnisse bekommen. Russland hatte in der Nacht zum Donnerstag einen Angriff auf die Ukraine gestartet. Kiew meldete bereits Dutzende Tote. Die Ukraine brach als Reaktion die diplomatischen Beziehungen zu Russland ab und begann mit einer Generalmobilmachung.



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