„Reporter ohne Grenzen“ dringt auf Hilfe für russische Journalisten

"Reporter ohne Grenzen" wirft der Bundesregierung Untätigkeit vor.

Laut einem Brandbrief, der dem „Spiegel“ vorliegt, hat die Menschenrechtsorganisation bereits im Juni eine Liste mit 49 russischen Journalisten übergeben. Sie sollten samt ihrer Angehörigen von Deutschland aufgenommen werden, weil sie wegen ihrer Arbeit bedroht seien.

„Entgegen der politischen Ankündigungen“, gefährdeten russischen Medienvertretern schnell und unbürokratisch zu helfen, seien diese Fälle „bislang nicht bearbeitet und keine Aufnahmezusagen erteilt“ worden, heißt es in dem Schreiben an Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne), Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und die Beauftragte für Kultur und Medien, Claudia Roth (Grüne). Die lange Bearbeitungsdauer sei „angesichts der prekären Situation“ der russischen Journalisten „höchst problematisch“, kritisiert „Reporter ohne Grenzen“.



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