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Strommast, über dts

Das Unternehmen will in den kommenden zehn Jahren rund 24 Milliarden Euro in den Umbau des Energiesystems investieren, sagte Hans-Jürgen Brick, Vorsitzender der Geschäftsführung, dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe). Bisher waren bis 2029 nur 15,2 Milliarden Euro vorgesehen.

Der Aufsichtsrat hat den langfristigen Finanzplan bereits genehmigt. „Die Energiewende nimmt an Fahrt auf – und dafür müssen wir in die Netze investieren“, sagte Brick: „Durch den Kohleausstieg hat sich der Bedarf deutlich erhöht. Das Energiesystem wird fundamental umgebaut.“ Amprion ist einer der vier großen Netzbetreiber, der – neben Tennet, 50Hertz und TransnetBW – für einen Teil des überregionalen Stromnetzes verantwortlich ist. Die vier Unternehmen stehen mit der Energiewende schon jetzt vor einer enormen Herausforderung. Nachdem Deutschland nach dem Atomausstieg auch das Aus für die Kohlekraftwerke beschlossen hat, hat sich die Lage zusätzlich verschärft. Amprion muss alleine fünf Milliarden Euro aufwenden, um zusätzlichen Strom von Offshore-Windparks nach Süden zu transportieren. „Vor allem in Nordrhein-Westfalen ersetzen wir konventionelle Erzeugung aus Kohle durch Offshore-Windstrom“, so Brick.



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