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Corona-Hinweisschild im Einzelhandel, über dts

Dieser Rückgang lässt sich demnach mit dem erneuten Corona-Lockdown erklären, der eine Teilschließung des Einzelhandels ab dem 16. Dezember und somit einen teilweisen Wegfall des Weihnachtsgeschäfts bedeutete. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg der Umsatz real um 1,5 Prozent und nominal um 2,6 Prozent.

Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland, war der Umsatz im Dezember 2020 kalender- und saisonbereinigt real 2,6 Prozent niedriger. Die verschiedenen Branchen des Einzelhandels entwickelten sich im Dezember sehr unterschiedlich, je nachdem, ob und wie stark sie von den Einschränkungen betroffen waren. Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im real 6,3 Prozent und nominal 8,7 Prozent mehr um als im Dezember 2019. Dabei lag der Umsatz der Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte real 7,1 Prozent und nominal 9,5 Prozent über dem des Vorjahresmonats. Der Facheinzelhandel mit Lebensmitteln setzte im entsprechenden Vergleich real 0,5 Prozent und nominal 3,1 Prozent mehr um. Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln sanken die Umsätze im Vergleich zum Vorjahresmonat real um 1,5 Prozent und nominal um 1,1 Prozent, so die Statistiker weiter. Der Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren sowie der Einzelhandel mit Waren verschiedener Art brach real um 39,6 Prozent beziehungsweise 26,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat ein. Seit dem 16. Dezember 2020 sind diese Geschäfte weitgehend geschlossen. Ebenfalls betroffen war der Handel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf mit einem Rückgang von 4,8 Prozent im Vergleich zu Dezember 2019. Von den Geschäftsschließungen stark profitieren konnte indes der Internet- und Versandhandel mit real + 31,0 Prozent und nominal + 31,9 Prozent.

Im gesamten Jahr 2020 setzte der Einzelhandel in Deutschland real 3,9 Prozent und nominal 5,1 Prozent mehr um als im Vorjahr.



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