Carsharing auch während Pandemie weiter gewachsen

Carsharing ist in Deutschland auch während der Pandemie weiter gewachsen.

Zum Stichtag 1. Januar nutzten in Deutschland 3,393 Millionen Menschen einen entsprechenden Anbieter, 18 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte der Bundesverband Carsharing (BCS) am Mittwoch mit. Die Zahl der angebotenen Carsharing-Fahrzeuge hat sich im gleichen Zeitraum um 15 Prozent auf jetzt 30.200 Stück erhöht.

Carsharing ist auch in der Fläche stark gewachsen: Zum Jahreswechsel gab es in Deutschland 935 Städte und Gemeinden mit einem entsprechenden Angebot, 80 Kommunen mehr als im Vorjahr. Neu hinzugekommen sind vor allem kleinere Städte und Gemeinden im ländlichen Raum. Mittlerweile gibt es in Deutschland 772 Orte unter 50.000 Einwohnern mit einem Carsharing-Angebot. Der E-Auto-Anteil liegt bei rund 23 Prozent, nach 18,5 Prozent vor einem Jahr. Zum Vergleich: Der E-Anteil in der gesamten bundesdeutschen Pkw-Flotte lag laut Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) am 1. Oktober 2021 bei 2,1 Prozent. Sowohl die stationsbasierten und kombinierten Carsharing-Anbieter als auch die Anbieter von sogenanntem „Free-floating“-Carsharing haben zugelegt. Die Zahl der bei stationsbasierten und kombinierten Anbietern registrierten Fahrberechtigten stieg binnen einen Jahres auf 789.000 (+9 Prozent). Die Zahl der bereitgestellten Fahrzeuge erhöhte sich parallel um 9,7 Prozent auf jetzt 14.300 Fahrzeuge. Bedient werden 934 Orte – 79 mehr als im Vorjahr. Bei den reinen Free-floating-Systemen stieg die Zahl der angemeldeten Fahrberechtigten um 21,1 Prozent auf jetzt rund 2,6 Millionen Gleichzeitig wuchs die Zahl der Fahrzeuge um 20,6 Prozent auf jetzt 15.900.



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