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Bundeswehr-Soldaten, über dts

„Es ist gut, dass Präsident Biden den Abzug aus Afghanistan mit der NATO gemeinsam plant“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben). „Das ist elementar für eine verlässliche Zusammenarbeit.“

Die Sicherheit der Soldaten müsse in der verbleibenden Zeit und bei der Planung des Abzugs höchste Priorität haben. Die Bundeswehr sei vorbereitet. Jetzt sei zu hoffen, dass die Sicherheitslage bis zum Abzug der ausländischen Streitkräfte stabil bleibe. Die Wehrbeauftragte sagte weiter: „Ich erwarte, dass es nach dem Abzug eine kritische, ehrliche und möglichst unabhängige Bilanz zum Einsatz in Afghanistan gibt.“ Das sei man den Soldaten sowie den Angehörigen der gefallenen Soldaten schuldig. „Diese Analyse ist auch wichtig für alle weiteren Auslandseinsätze, damit aus Fehlern gelernt werden kann.“ Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Einsatzveteranen, Bernhard Drescher, sagte dem RND, Zehntausende Soldaten hätten „mit schmutzigen Stiefeln, Waffe in der Hand sowie sich zwischen Minen, Beschuss und Hinterhalt bewegend `die Freiheit Deutschlands am Hindukusch` tapfer verteidigt“. Gleichzeitig hätten diese, oftmals jahrelang, auf ihr eigenes soziales Leben in der Heimat verzichtet. „Was bleibt ist ein bitterer Nachgeschmack bei den Hinterbliebenen unserer Gefallenen sowie bei den körperlich und seelisch Verwundeten.“ Denn die Antwort auf die Frage des „Wofür“ bleibe bei einem Abzug ohne Erreichen des Ziels „endgültig offen“. Die USA wollen am 1. Mai mit dem Abzug ihrer rund 10.000 Soldaten beginnen, dieser soll am 11. September, dem 20. Jahrestag des islamistischen Anschlags auf das World Trade Center in New York, enden. Derzeit sind noch rund 1.000 Bundeswehr-Soldaten in dem Land stationiert.



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