Steinmeier kondoliert nach Minenunglück in der Türkei

Nach dem Minenunglück in der türkischen Schwarzmeerprovinz Bartin mit über 40 Toten hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan kondoliert.

Der Bundespräsident schreibt, er habe „mit Erschütterung“ von dem Grubenunglück in Bartin erfahren. „Wir haben gebangt mit denen, die auf Bergung durch die unermüdlich arbeitenden Rettungskräfte hofften, und wir trauern mit den Familien, Angehörigen und Freunden um den Verlust ihrer Lieben.“

Steinmeier sprach Erdogan und der türkischen Bevölkerung sein „tief empfundenes Beileid“ aus. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer.“ Den Verletzten wünsche er „rasche Genesung“. Die bisher schlimmste Minenkatastrophe in der Türkei ist erst wenige Jahre her: 2014 starben bei einem Brand in einem Kohlebergwerk in der Stadt Soma in der Westtürkei 301 Menschen.

Damals war ein Feuer in der Mine ausgebrochen. Bei einem weiteren Minenunglück, ebenfalls in 2014, kamen in der zentraltürkischen Stadt Ermenek 18 Menschen ums Leben.



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