„Eine Bewerbung für die Spiele kann nur erfolgreich sein, wenn sie die breite Zustimmung der Menschen in unserem Land findet“, sagte der SPD-Politiker dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Deshalb dürfe eine solche Befragung auch keine „elitäre Veranstaltung einer geschlossenen Gesellschaft“ sein, bei der die anderen Städte nur von draußen zuschauen dürften.

Olympia solle ein Gemeinschaftsgefühl im ganzen Land auslösen. „Daher gilt für uns ganz klar: Ja zur Befragung der Bürgerinnen und Bürger – nein zur Reduzierung auf die Austragungsorte“, bekräftigte Kutschaty. Die Initiatoren der Olympia-Bewerbung „Rhein-Ruhr-City“ planen, im kommenden Jahr Bürgerbefragungen in den möglichen Austragungsorten durchzuführen. CDU und FDP im Landtag unterstützten diese Strategie. Danach sollen Urnengänge unter anderem in Aachen, Bonn, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Leverkusen und Mönchengladbach stattfinden.



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