KMK schlägt Stufenplan für Schulöffnungen vor

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat sich für einen Stufenplan zur Öffnung von Schulen ausgesprochen.

Wenn sich in den Ländern Spielräume für Lockerungen ergeben, sollten die Grundschüler bzw. die unteren Jahrgänge als erstes wieder die Schule besuchen können, sagte KMK-Präsidentin Britta Ernst (SPD) am Montagnachmittag. „Für die Abschlussklassen sollen mit Blick auf die Abschlüsse und Prüfungen weiterhin Ausnahmen vom Distanzunterricht möglich sein“, fügte die brandenburgische Bildungsministerin hinzu.

Der Plan der Kultusminister sieht vor, dass in einer ersten Stufe Präsenzunterricht für Schüler der Jahrgänge 1 bis 6 stattfinden soll. In Stufe 2 soll ergänzend Hybridunterricht (Wechselmodelle) für Schüler der allgemeinbildenden und beruflichen weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 7 stattfinden. Hier soll es eine Halbierung der Klassengrößen geben. Die letzte Stufe sieht dann Präsenzunterricht für Schüler aller Jahrgangsstufen der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen vor.





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