Bildungsministerin fordert „nationale Weiterbildungskultur“

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) hat mit Blick auf den Fachkräftemangel eine "nationale Weiterbildungskultur" gefordert.

„Bildung sollte möglichst früh anfangen und sie sollte auch nie aufhören“, sagte sie am Dienstag in Berlin. Deswegen müsse man sich Ziele setzen.

Unter anderem müsse man die Aufstiegschancen für jeden verbessern. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) konkretisierte die Pläne der Regierung. Ziel müsse es sein, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die „Beschäftigten von heute“ müssen laut Heil auch die „Aufgaben von morgen“ bewältigen können.

Aus diesem Grund sollen Weiterbildungsinvestitionen von Unternehmen „möglichst unbürokratisch“ finanziell unterstützt werden. Dazu plane das Arbeitsministerium ein sogenanntes „Qualifizierungsgeld“. So soll Unternehmen, die ihre Mitarbeiter „in großem Umfang“ weiterbilden, eine Finanzhilfe ähnlich des während der Corona-Pandemie erprobten Kurzarbeitergeldes angeboten werden. Noch in diesem Jahr will Heil ein Gesetz vorstellen, um im kommenden Jahr erste Finanzhilfen auszahlen zu können.



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