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Skyline von Frankfurt / Main, über dts

Das gelte gerade angesichts der heranrollenden fünften Corona-Welle, sagte sie dem „Handelsblatt“. Man sehe im Moment „zunehmende Verwundbarkeiten und ein nachlassendes Risikobewusstsein im Finanzsystem – überall steht die Suche nach Rendite im Vordergrund“, so Buch.

Das mache ihr Sorgen. „Relativ gesehen werden seit einiger Zeit mehr Kredite an schwächere Unternehmen vergeben.“ Und auch die Preisentwicklung auf dem hiesigen Immobilienmarkt sieht die Bundesbank-Vizepräsidentin kritisch. „Es gibt einige Zutaten, die uns Sorge bereiten.“ Ihrer Meinung nach ist es wichtig, dass die Banken den in der Pandemie ausgesetzten antizyklischen Kapitalpuffer wieder aufbauen, um Reserven für schlechtere Zeiten zu haben. Buch, die zeitweise auch als Kandidatin für die Nachfolge von Jens Weidmann an der Spitze der Bundesbank gehandelt worden war, ist für den Bereich Finanzstabilität zuständig. Als größtes Risiko für das Finanzsystem sieht sie einen abrupten Anstieg der Marktzinsen. „Ein plötzlicher Anstieg der Zinsen wäre für alle schwierig: Banken, Versicherer, aber auch Fonds sind verwundbar.“



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