Bremen erreicht als erstes Bundesland Impfquote von 50 Prozent



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Bremen hat als erstes Bundesland über die Hälfte der Bevölkerung mindestens einmal gegen Corona geimpft.

50,4 Prozent der Hanseaten erhielten mindestens eine Spritze, bundesweit stieg die Impfquote binnen eines Tages von 46,0 auf 46,5 Prozent. Das zeigen Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch, die sich auf den Vortag beziehen.

Direkt hinter Bremen kommt mit einer Quote von 49,7 Prozent das Saarland, das zudem bei den Zweitimpfungen mit 26,9 Prozent vor allen anderen liegt. Das Bundesland hatte wegen der Grenze zu Frankreich eine Sonderzuteilung an Impfstoff bekommen. Die niedrigste Impfquote weist mit 41,5 Prozent weiterhin Sachsen auf. Insgesamt wurden bundesweit 38,64 Millionen Menschen mindestens einmal geimpft, gegenüber den am Dienstag im Laufe des Tages bekannt gewordenen erstmaligen Verimpfungen stieg die Zahl der Impflinge um rund 390.000 an.

In den letzten sieben Tagen wurden täglich durchschnittlich 305.000 Menschen erstmalig gegen das Coronavirus geimpft, wobei Nachmeldungen auch mitberücksichtigt sind. Ohne Nachmeldungen meldete das RKI für Dienstag 367.000 Erst- und 683.000 Zweitimpfungen, insgesamt zum zehnten Mal seit Beginn der Impfkampagne über eine Million am Tag. Im Wochendurchschnitt stagnieren die Zahlen aber eher, und waren schon Anfang Mai vorübergehend höher. 22,8 Prozent der Bundesbürger haben den vollständigen Schutz, nach 21,9 Prozent vom Vortag.

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