Bericht: Britische Vertretungen erhalten Drohbriefe wegen Assange

Im Zusammenhang mit der möglichen Auslieferung des in England inhaftierten Wikileaks-Gründers Julian Assange in die USA haben unbekannte Täter Drohbriefe an britische Auslandsvertretungen in Deutschland verschickt.

Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf Sicherheitskreise. Demnach gingen am Dienstag entsprechende Schreiben auch bei der Botschaft in Berlin und dem britischen Generalkonsulat in München ein.

Nach übereinstimmenden Angaben aus Sicherheitskreisen wurde darin die Freilassung von Assange gefordert, schreibt das Magazin. Im Berliner Fall hätten die anonymen Absender zudem auf ein „gefährliches Pulver“ hingewiesen, das sich angeblich in dem Brief befinde. Kriminaltechnische Untersuchungen hätten jedoch keine Hinweise auf giftige oder gefährliche Substanzen in den Resten des zwischenzeitlich vernichteten Schreibens ergeben. Ebenfalls am Dienstag war im britischen Generalkonsulat in Düsseldorf ein ähnlicher Brief eingegangen, der laut „Spiegel“ jedoch tatsächlich eine hochgiftige Quecksilbermischung enthielt.

Nach Angaben der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ist aber niemand zu Schaden gekommen, berichtet der „Spiegel“.



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