Merz kritisiert Parteitagsverschiebung

CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz hat die Entscheidung des CDU-Präsidiums kritisiert, den ursprünglich für Anfang Dezember geplanten Bundesparteitag zu verschieben.

Der Beschluss sei „eine Entscheidung gegen die CDU-Basis“, schrieb Merz am Montagmittag bei Twitter. „Ich bedaure, dass das Präsidium meinem Kompromissvorschlag nicht gefolgt ist, einen Corona-konformen, digitalen Parteitag durchzuführen.“

Wenigstens die Wahl des neuen Vorsitzenden hätte ermöglicht werden müssen, so Merz. Bei dem Bundesparteitag soll unter anderem der Nachfolger der scheidenden CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer bestimmt werden. Es kandidieren Merz, der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet sowie der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen.





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