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Krankenhausflur, über dts

Das geht aus einem vertraulichen Lagebericht hervor, über den das „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe) berichtet. Der auf den 16. November datierte Bericht weist demnach Thüringen als das am stärksten betroffene Bundesland aus.

Dort könnte sich die Auslastung der Intensivbetten mit Corona-Patienten bis Anfang Dezember mehr als verdreifachen. Die Prognose fußt auf der Annahme eines gleichbleibenden regionalen Pandemiegeschehens. Demnach ist – Stand: 9. November – etwa jedes fünfte Bett in Thüringen mit Covid-19-Patienten belegt, 19 Prozent laut Daten der Medizinervereinigung Divi. Laut der Vorhersage bis zum 7. Dezember beträgt die Auslastung der Intensivbetten dann 70 Prozent.

Für Bayern sagt die Prognose, die vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern etwa vom Robert-Koch-Institut (RKI) erstellt wurde, eine Auslastung der Covid-Intensivbetten von 56 Prozent bis Anfang Dezember voraus. Dahinter folgen Sachsen (41 Prozent), Baden-Württemberg (32 Prozent) und Brandenburg (30 Prozent). Das BiB geht von einer weiter steigenden Tendenz in allen Bundesländern aus – mit Ausnahme von Bremen. In der Prognose wird explizit auf die Problematik der Entwicklung hingewiesen.

„Bereits eine Covid-19-bedingte Auslastung über 25 Prozent (…) kann sich in kritische Bereiche bewegen, da Intensivbetten auch für die Behandlung anderer Erkrankungen benötigt werden.“



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