Bericht: Schärfere Quarantäneregeln für Reisende ab Mitte Oktober

Reisende, die aus Risikogebieten nach Deutschland zurückkehren, müssen sich ab Mitte Oktober auf schärfere Quarantäneregeln einstellen: Die Bundesregierung geht davon aus, dass die neue Musterquarantäneverordnung für Einreisende aus Risikogebieten am 12. Oktober vom Corona-Kabinett auf den Weg gebracht wird.

Die neuen Regelungen könnten damit voraussichtlich am 15. Oktober bundesweit in Kraft treten, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben) unter Berufung auf Regierungskreise. Voraussetzung dafür sei, dass die zuständigen Bundesländer die Neuregelungen bis dahin in ihre jeweilige Corona-Verordnung übertragen.

Beim letzten Spitzengespräch zwischen der Kanzlerin und der Ministerpräsidenten hatte sich die Runde auf eine gemeinsames Vorgehen in dieser Frage verständigt. Demnach sollen Einreisende aus Risikogebieten nach der Rückkehr für zehn Tage in Quarantäne gehen müssen. Mit einem negativen Test frühestens am fünften Tag kann die Quarantäne verkürzt werden.

Welche Regeln ab 15. Oktober gelten sollen

Für Rückkehrer aus Risikogebieten im Ausland soll ab 15. Oktober die Quarantänezeit verkürzt werden. Statt 14 Tagen soll sie dann nur noch zehn Tage andauern. Frühstens fünf Tage nach Rückkehr soll ein Corona-Test möglich sein, fällt dieser negativ aus, kann die Quarantäne vor den 10 Tagen beendet werden.

Dies soll laut Regierungssprecher Seibert in der Musterquarantäneverordnung entsprechend geändert werden. Ob die Tests kostenlos bleiben oder jeder Rückkehrer den Test selbst bezahlen soll, ist unterdessen noch nicht bekannt. Es war angedacht, dass Reisende ihre Tests selbst bezahlen sollen.

 

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