„KulturSpur“: Über 6.000 Besucher:innen beim Tag des offenen Denkmals im Saarland

Über 6.000 Besucher:innen haben am gestrigen Sonntag an mehr als 40 Orten im Saarland die Führungen, Veranstaltungen und Informationsangebote rund um den Tag des offenen Denkmals im Saarland besucht.

Medieninfo vom:
PressRelease vom
12.09.2022
| Ministerium für Bildung und Kultur
| Denkmalschutz, Kultur, Landeskunde

„KulturSpur“: Über 6.000 Besucher:innen beim Tag des offenen Denkmals im Saarland

Über 6.000 Besucher:innen haben am gestrigen Sonntag an mehr als 40 Orten im Saarland die Führungen, Veranstaltungen und Informationsangebote rund um den Tag des offenen Denkmals im Saarland besucht.

Der bundesweite Tag des offenen Denkmals stand in diesem Jahr unter dem Motto „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“ Im Saarland wurden unter der Koordination des Landesdenkmalamts in enger Zusammenarbeit mit den Kreisen, Kommunen sowie privaten Initiativen und Vereinen zahlreiche Denkmäler für Besucher:innen zugänglich gemacht wie zum Beispiel archäologische Stätten wie die römische Villa Nennig, das Quellheiligtum Sudelfels, Keltenrelikte am Limberg, vorchristliche Wallanlagen im Saarbrücker Stiftswald, Burgreste bei Wadern oder auch Denkmäler wie Westwallbunker in Türkismühle, Merzig und Saarbrücken.

Kulturministerin Christine Streichert-Clivot: „Gesellschaftliche Entwicklungen und auch Umbrüche lassen sich oft an Bauwerken ablesen, das ist spannend. Die Kontraste könnten dabei im Saarland nicht größer sein, wenn man zum Beispiel einmal die Weltkriegsbunker in Merzig, Besch oder Saarbrücken und die imposante Sendehalle von Europe 1 in Berus gegenüberstellt. Denkmäler sind also enorm wichtig für unsere Gesellschaft. Sie sind Zeitzeugen, die wir erleben und begehen können, sie sind Teil unseres kulturellen Gedächtnisses und Sehnsuchtsorte zugleich.“

Als Publikumsmagnete erwiesen sich unter anderem die Industriekulturdenkmäler und ehemaligen Grubenstandorten Itzenplitz und Landsweiler-Reden, aber auch der Bergmannspfad in Wiesbach, die Baumwollspinnerei St. Ingbert, die Fellenbergmühle Merzig oder der Maschinenbaubetrieb Herzog in Neunkirchen. Auch das Weltkulturerbe Völklinger Hütte und der Sender Europe 1 in Berus beteiligten sich.

Auf Friedhöfen in Wallerfangen und Alt-Saarbrücken wurde dem sepulkralen Erbe nachgespürt, in Wolfersheim der jahrhundertelangen Besiedlungsgeschichte. In Homburg konnten Reste von barocken Parks und Villen oder die mächtigen Relikte der Schlossbergfestung erkundet werden. Aktuelle Sanierungen gaben Einblicke in historische Bauschichten, so im Rathaus Saarbrücken und im Landratsamt St. Wendel, in der Villa Bauer in Merzig, der Villa Micka in Dudweiler oder im Bauernhaus Habach.

Bestaunen konnte man einen der ältesten Tennisplätze der Welt im Burggraben des Historischen Museums Saar, ebenso die außergewöhnliche Ausstattung des historischen Gasthauses Bregge in Urexweiler. Weitere attraktive Ziele waren der Wehrturm Ottweiler, das Laboratorium in Saarlouis, das Junkerhaus in Wellesweiler, historische Stätten in Schiffweiler, das mittelalterliche Berus sowie mehrere Sakralbauten im ganzen Saarland.

In den vergangenen Jahren  mussten viele Veranstaltungen am Tag des offenen Denkmals coronabedingt pausieren.
Medienansprechpartner

Lukas MünninghoffReferatsleiter M1 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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+49 681 501-7565

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QuelleSaarland.de



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