Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot zeichnet Adolf Seidel für jahrzehntelanges Engagement für die Chormusik aus

Für seine umfangreichen Verdienste um die Chormusik und sein besonderes ehrenamtliches Engagement zeichnete Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot den Marpinger Adolf Seidel mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland aus. Die Auszeichnung fand im Marpinger Hiwwelhaus statt.

Medieninfo vom:
PressRelease vom
03.02.2023
| Ministerium für Bildung und Kultur
| Breitenkultur, Kultur, Musik

Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot zeichnet Adolf Seidel für jahrzehntelanges Engagement für die Chormusik aus

Für seine umfangreichen Verdienste um die Chormusik und sein besonderes ehrenamtliches Engagement zeichnete Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot den Marpinger Adolf Seidel mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland aus. Die Auszeichnung fand im Marpinger Hiwwelhaus statt.

„Die Auszeichnung mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland ist ein deutliches Zeichen der großen Anerkennung für das Lebenswerk und insbesondere das vorbildhafte ehrenamtliche Engagement Adolf Seidels. Ich gratuliere ihm dazu herzlich, gleichzeitig gilt ihm mein Dank für seinen Einsatz“, so Ministerin Streichert-Clivot zur Auszeichnung.

Auch Bürgermeister Volker Weber gratulierte Adolf Seidel zur Auszeichnung und bedankte sich recht herzlich für das großartige ehrenamtliche Engagement: „Adolf Seidel engagiert sich ehrenamtlich seit über vier Jahrzehnten für einen wichtigen Bereich in der Kultur, nämlich der Chormusik. Die Auszeichnung mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland ist nicht alltäglich und würdigt seine Leistung, im Rahmen des Ehrenamts, in besonderem Maße. Ich bedanke mich für seinen wertvollen und auch vorbildlichen Einsatz in diesem Bereich!“

Adolf Seidel ist seit über vier Jahrzehnten ehrenamtlich im Bereich der Chormusik engagiert. Der ausgebildete Sänger war von 1979 bis 2015 Mitglied des Kammerchors Stuttgart, der unter Leitung von Frieder Bernius zu Weltruhm gelangte. Das Repertoire reicht vom 17. Bis zum 21. Jahrhundert. Als konkurrenzlos gelten die Brillanz des Gesangs, die vollendete Intonationsreinheit und eine kaum zu übertreffende Plastizität der Textdeklamation. Mit dem Stuttgarter Ensemble machte Adolf Seidel regelmäßig Tourneen nach Amerika und Asien, fuhr zum Weltsymposium der Chormusik nach Wien, Sydney und Seoul.

Die wertvollen Erfahrungen, die er als Chorsänger im Stuttgarter Kammerchor und im internationalen Umfeld sammelte, konnte er in seine Arbeit als Musiklehrer und Chorleiter im Saarland einfließen lassen. Adolf Seidel arbeitete als Lehrer an Realschulen in Eppelborn und Lebach und versuchte, seinen Schülern Vertrauen zu sich selbst und zu ihren musikalischen Fähigkeiten zu geben.

Zwischenzeitlich leitete Adolf Seidel zeitgleich sieben verschiedene Chöre, darunter den exzellenten Saarländischen Kammerchor, dem er von 1980 bis 2010 vorstand. Auch die Chöre in Dirmingen, Eppelborn und Lisdorf profitierten von seinem großen musikalischen Gespür und seiner Schaffenskraft. Den Männerchor von Concordia Bous leitet Adolf Seidel ununterbrochen seit vierundvierzig Jahren; bis zum heutigen Tage sind die Chorproben ein wichtiges Gravitationszentrum für das soziale Leben des Ortes.

Adolf Seidels Stimme erlangte für ihr silbriges Timbre Bekanntheit; als Solist war in zahlreichen Aufführungen großer Oratorien im Saarland zu hören. Im Laufe der letzten Jahrzehnte war Adolf Seidel an über vierzig CD-Produktionen beteiligt, die meisten zusammen mit dem Kammerchor Stuttgart und mit dem Kammerchor Saarbrücken, der von Georg Grün gegründet wurde und schon viele erfolgreiche Konzerte mit der Deutschen Radio Philharmonie bestritt.

Foto: Gemeinde Marpingen
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