Willibald Lay mit Verdienstkreuz am Bande geehrt

Willibald Lay ist seit Jahrzehnten weit über die Vereins- und Stadtgrenzen seiner Heimatstadt Saarlouis für seine Hingabe für den Handballnachwuchs bekannt und geschätzt. Für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement im Bereich des Sports zeichnete Innenminister Reinhold Jost Willibald Lay nun mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande aus.

Medieninfo vom:
PressRelease vom
05.10.2022
| Ministerium für Inneres, Bauen und Sport
| Ehrenamt, Freiwilligentätigkeiten, Bürgerschaftliches Engagement, Sport

Willibald Lay mit Verdienstkreuz am Bande geehrt

Willibald Lay ist seit Jahrzehnten weit über die Vereins- und Stadtgrenzen seiner Heimatstadt Saarlouis für seine Hingabe für den Handballnachwuchs bekannt und geschätzt. Für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement im Bereich des Sports zeichnete Innenminister Reinhold Jost Willibald Lay nun mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande aus.

„Willibald Lay ist ein Vorbild für alle Vereinsmitglieder und er versteht es seit Jahrzehnten wie kein anderer, Kinder für den Handballsport zu begeistern. Seine ehrenamtlichen Leistungen für den Verein, den Handballsport und somit die gesamte Gesellschaft sind nicht hoch genug anzurechnen“, sagt Innenminister Reinhold Jost.

Willibald Lays gesamtes Privatleben war und ist geprägt durch den Handball.  Der Saarlouiser hat als 13-jähriger im Jahr 1950 mit dem Handballspielen begonnen und schon 1963 den Trainerschein gemacht. Damit stieg Lay als ehrenamtlicher Jugendleiter in die Vorstandsarbeit des DJK (Deutsche Jugend Kraft) ein. Seit dieser Zeit ist er ununterbrochen im Vorstand aktiv, mal als Beisitzer, mal als Pressewart.

1967 gründete Lay zusammen mit anderen Mitgliedern die Damenabteilung der DJK, die seit damals Bestand hat und sportlich sehr erfolgreich ist.

Seit 1970 betreut und trainiert Willibald Lay ehrenamtlich Jugendmannschaften, hier vor allen Dingen Mannschaften im Mini-, F- und E-Jugendbereich. 

Auch heute noch, im Alter von über 80 Jahren, steht Lay teilweise 4-5 Mal in der Woche in der Sporthalle und bringt den Kindern die ersten Handball-Schritte bei. Zudem organisiert er immer noch Handballturniere für die Jüngsten und veranstaltete bereits zum 50. Mal das Miniturnier in der Stadtgartenhalle.

Minister Reinhold Jost: „Hierbei ist es Herrn Willibald Lay immer wichtig gewesen bzw. ist es heute auch noch sehr wichtig, dass der Spaß für die Kinder im Vordergrund steht. Für diese Leidenschaft, die so vielen Menschen Freude macht, kann man nur bewundernd den Hut ziehen!“   

Viele der von Willibald Lay trainierten Spielerinnen und Spieler haben es sehr weit gebracht, waren erfolgreich etwa als (B-) Nationalmannschafts- und Jugendnationalmannschaftsspieler, in der Südwestauswahl, als Saarauswahlspieler oder auch in der Bundesliga.

Aber auch außerhalb seiner Heimat-DJK ist Willibald Lay nach wie vor ein geschätzter und erfolgreicher Trainer. Im Zeitraum von 1977 bis 1989 war er Bundestrainer der Männer-DJK-A-Jugend-Bundesauswahl. Er erlebte als Bundestrainer 4 Ficep-Europameisterschaften (Federation International Catholique et Sportiv). 1979 wurde die von Willibald Lay trainierte Mannschaft sogar Europameister.

Von 1990 bis 1993 war er Betreuer der weiblichen DJK-A-Jugend-Bundesauswahl.

Seit etlichen Jahren ist Lay auch an zahlreichen Grundschulen im Landkreis Saarlouis in Handball-AGs oder bei Kooperationen mit Schulen bei der Gewinnung der nächsten Jahrgänge für den Handballsport sehr erfolgreich.

Bei den Grundschulmeisterschaften tritt er jedes Jahr gleich mit mehreren Mannschaften an, die immer im oberen Leistungsniveau anzutreffen sind.

„Es ist außerdem ein Phänomen, dass Willibald Lay es in all den Jahren immer wieder schafft, die Eltern zu begeistern, außerhalb des Spielfeldes mitzuhelfen und den Kindern damit eine Gemeinschaft zu bieten“, so Minister Jost. „Solche Menschen brauchen wir mehr, die sich in den Dienst der Gesellschaft stellen und dies noch mit großer Freude machen.“ 

Allgemeines zur Auszeichnung

Im Jahr 1951, zwei Jahre nach Verkündung des Grundgesetzes und den ersten Wahlen zum Bundestag nach Kriegsende, stiftete der damalige Bundespräsident Theodor Heuss den Bundesverdienstorden.

Mit der Stiftung des Ordens sollen politische und wirtschaftliche, soziale und geistige Leistungen sowie besondere Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland beziehungsweise um das Gemeinwohl gewürdigt werden. Damit erhalten Bürgerinnen und Bürger für ihre ehrenamtliche Tätigkeit eine offizielle Auszeichnung.       

Seit nun 70 Jahren haben einflussreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie zahllose Bürgerinnen und Bürger, die in ihrem direkten Umfeld politisch oder sozial wirkten, diese höchste Anerkennung unseres Landes erhalten.
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Katrin ThomasPressesprecherin

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