DIE LINKE im Regionalverband empfindet den sozialen Wohnungsbau im Saarland als zu langsam. Die Landesregierung hat mitgeteilt, dass in 2020 bisher der Bau von 54 Sozialwohnungen gefördert wurde, 43 weitere Sozialwohnungen befänden sich in Vorbereitung, teilt DIE LINKE mit.

Das ist viel zu wenig“ so der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Regionalverband, Jürgen Trenz. „Völlig unklar sei auch, wie viele Wohnungen davon für den Regionalverband vorgesehen seien.“

Deshalb habe man sich jetzt mit dieser Frage an die Verwaltung des Regionalverbandes gewandt. Für den Regionalverband sei der Bau von Sozialwohnungen von erheblicher Bedeutung. Gerade im Verdichtungsraum Saarbrücken seien sehr viele Menschen mit geringem Einkommen und Menschen im Hartz-IV- oder Grundsicherungsbezug auf geförderte Wohnungen angewiesen. Immer wieder könnten Menschen mit den vom Regionalverband Saarbrücken gewährten Wohnkosten keine zumutbare Wohnung finden. In der Situation sei der Bau zusätzlicher Sozialwohnungen von erheblicher Bedeutung.

Daher müsse sich die Verwaltung des Regionalverbands aktiv an die Landesregierung aber auch an die Wohnungsbaugesellschaften wenden mit der klaren Forderung den Bau von deutlich mehr Sozialwohnungen zu ermöglichen, so „DIE LINKE“ im Regionalverband abschließend.



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