Regionalverband: 25 Neuinfektionen, davon 15 Mutationen

Das Gesundheitsamt des Regionalverbandes Saarbrücken hat am Nachmittag 25 positive Sars-CoV-2-Fälle bestätigt. Bei 15 Fällen handelt es sich um die britische und südafrikanische Mutation. Positiv: Keine der Neumeldungen stammt aus Pflegeeinrichtungen.

Wie der Regionalverband Saarbrücken mitteilt, wurden 13 Personen am Donnerstag aus der Quarantäne entlassen.

Außerdem wurden drei neue Todesfälle gemeldet, die in Verbindung mit dem Sars-CoV-2-Virus stehen: Am Donnerstag sind ein 78-jähriger und ein 65-jähriger Patient gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Bereits am Mittwoch ist ein 79-jähriger Patient an oder mit Corona verstorben.

Das Durchschnittsalter der insgesamt 418 Todesfälle – 215 Männer und 203 Frauen – liegt bei 81,8 Jahren.

Blick auf die Mutationen

Wie das Gesundheitsamt des Regionalverbandes mitteilt, wurden bei den 25 Neuinfektionen vom Donnerstag 15 Mutationen nachgewiesen. Bei 12 Fällen handelt es sich um die britische Variante, bei 3 Tests handelt es sich um die südafrikanische Variante. Diese drei Fälle gehören zu einem bereits bekannten Cluster im beruflichen Bereich.

Bei sechs Personen konnte ein innerfamiliärer Zusammenhang hergestellt werden, bei zwei weiteren Personen liegt eine Reiserückkehr aus Rumänien zugrunde.

Insgesamt wurde auf dem Gebiet des Regionalverbands Saarbrücken bislang 77 Mal die britische und 19 Mal die südafrikanische Variante nachgewiesen.

Blick auf die Verteilung der Infektionen

Friedrichsthal führt derzeit die Liste mit den wenigsten Infektionen an: Derzeit ist nur eine Person nachgewiesenermaßen mit Sars-CoV-2 infiziert.

Es folgen Großrosseln (4), Kleinblittersdorf (7), Püttlingen (13), Quierschied, Riegelsberg (je 14), Heusweiler (20), gefolgt von Sulzbach (34), Völklingen (79) und Saarbrücken (210).

Insgesamt sind im Regionalverband 396 Menschen aktiv mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie wurden 10.834 Menschen im Regionalverband positiv auf das Virus getestet, davon entfallen mehr als 50 Prozent, insgesamt 5960 Infektionen auf die Landeshauptstadt.

Als Genesen gelten 10.020 Personen.





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