Vier neue für Saarbrücken | Regio-Journal


Vier neue für Saarbrücken

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In den letzten Tagen konnte der 1. FC Saarbrücken gleich vier Neuverpflichtungen für die kommende Saison vermelden.

Den Anfang macht Justin Steinkötter, der als 2. Neuverpflichtung für die kommende Saison vermeldet wurde. Steinkötter kommt von der zweiten Mannschaft von Borussia Mönchengladbach und unterschrieb für zwei Spielzeiten bei den Blau-Schwarzen.

Für Gladbachs zweite Mannschaft sowie für die U19 stand der 21-jährige Stürmer bisher in 100 Pflichtspielen auf dem Platz und kam auf 39 Torbeteiligungen. Für Sportchef Jürgen Luginger handelt es sich um einen „entwicklungsfähigen Stürmer, der auch hinter den Spitzen agieren kann“. Steinkötter möchte in Saarbrücken „den nächsten Karriereschritt machen und unter Beweis stellen, dass ich mit meinen Qualitäten in der 3. Liga mithalten kann“.

Gnaase & Grimaldi kommen von Uerdingen

Einen weiteren Wechsel konnte der FCS mit Dave Gnaase vermelden. Der 24-jährige Mittelfeldspieler wechselt vom KFC Uerdingen und unterschrieb für zwei Spielzeiten bei den Blau-Schwarzen an der Saar.

Gnaase stand bisher neun Mal in der 2. Liga auf dem Platz und 99 Mal in der 3. Liga. „Mit Dave Gnaase erhalten wir einen Spieler, der insbesondere durch seine Dynamik und Zweikampfstärke besticht. Des Weiteren zeichnen ihn eine gute Spielübersicht aus und er ist im zentralen Mittelfeld flexibel einsetzbar“, so Sportdirektor Jürgen Luginger zum neuen Mann aus Uerdingen.

Mit Adriano Grimaldi wechselt ein weiterer Stürmer an die Saar. Der 30-jährige verlässt ebenfalls den KFC Uerdingen und welchselt nach Saarbrücken. In der 3. Liga erzielte Grimaldi bisher 55 Tore und wird bis zum Ende der Saison 2022/2023 für Saarbrücken auf Torejagd gehen. „Mit Adriano erhalten wir einen Stürmertypen, den wir bisher so nicht in unserem Kader hatten. Er strahlt nicht nur Torgefahr aus, sondern kann auch mit dem Rücken zum Tor agieren und den Ball festmachen, damit er seine Mitspieler einsetzen kann. Er besticht durch ein sehr gutes Kopfballspiel und bringt eine Körperlichkeit mit, die wir insbesondere im Sturmzentrum benötigen“, wie Jürgen Luginger den neuen Mann umschreibt.

Grimaldi selbst scheint bereits jetzt Feuer und Flamme zu sein: „Gemeinsam mit der Mannschaft, mit den tollen Fans, dem Verein und der Region möchte ich ambitioniert in die neue Saison gehen und das Bestmögliche erreichen. Dafür stehe ich jeden Morgen auf, dafür arbeite ich hart, insbesondere nach der längeren Corona-Quarantäne, die meine Familie und ich durchleben mussten. Siege und Erfolge sind meine Triebfeder, sie sind wie eine legale Droge, die glücklich macht und dieses Glück will ich mit dem Team und den Fans erleben und genießen“, so Adriano Grimaldi zu seinen Zielen im Blau-Schwarzen Dress.

Dominik Ernst kommt von Magdeburg

Den fünften Neuzugang für die kommende Saison stellt Dominik Ernst dar. Der rechte Außenverteidiger wechselt vom 1. FC Magdeburg an die Saar. In mittlerweile 113 Drittligapartien stand der 30-jährige auf dem Feld. Er gilt als Vorzeigekämpfer mit unermüdlichem Einsatz. „Mit Dominik erhalten wir einen Mann, der bereits reichlich Erfahrung in der 3. Liga gesammelt hat. Er ist ein ständiger Unruheherd auf der rechten Seite, bringt die nötige Aggressivität mit und versucht stets das Spiel nach vorne mit zu gestalten. Dominik besticht durch eine hohe Intensität in seinem Spiel und kann eine Mannschaft damit mitreißen“, so FCS-Sportchef Jürgen Luginger.

Ernst ergänzt, dass er bei allen Gesprächen das nötige Vertrauen gespürt habe, außerdem den Trainer bereits kenne. Außerdem überzeugte ihn die Spielidee. Ernst habe „richtig Bock, mit dem Team eine erfolgreiche Zeit zu erleben“.

Was ist dran an Engin? Und wohin mit Mendler?

Unterdessen meldet „Bild“ eine „ganz heiße Spur“ in Sachen Nachfolge für Topscorer Nicklas Shipnoski, der nach Düsseldorf abwandert. Die Spur soll nach Duisburg führen. Dort spiel Urgestein Ahmet Engin (24), der sich auf Instagram bereits von den MSV-Fans verabschiedete. In 28 Einsätzen stand Engin 23 Mal in der Startelf, erzielte vier Tore und bereitete nach Bild-Aussagen drei weitere vor.

Es bleibt die Frage, was aus Markus Mendler wird.

Er gilt als FCS Urgestein, steht kurz vor seinem 150. Pflichtspiel für den FCS. Laut Bild plane jedoch Neu-Trainer Uwe Koschinat nicht mit dem Allgäuer. Sportdirektor Luginger sagte im Magazin Forum zur Personalie: „Markus ist ein verdienter Spieler. Wir werden ihn nicht vom Hof jagen, aber er hat es verdient, dass wir offen und ehrlich mit ihm umgehen“.

Man werde sich zusammensetzen und sehen, was für beide Seiten das Beste sei. Ein klares Bekenntnis zu Mendler sieht zumindest anders aus.





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