Muss der SV Bübingen Insolvenz beantragen?

Es läuft nicht beim SV Bübingen. Nicht nur die sportliche Misere lässt Grund zur Sorge aufkommen, sondern auch die finanzielle Seite. Wie der SR erfahren hat, ist selbst ein Insolvenzverfahren nicht mehr ausgeschlossen.

Es läuft nicht beim SV Bübingen. Nicht nur die sportliche Misere lässt Grund zur Sorge aufkommen, sondern auch die finanzielle Seite. Wie der SR erfahren hat, ist selbst ein Insolvenzverfahren nicht mehr ausgeschlossen.

Sportlich läuft es in der Saarlandliga für den SV Bübingen überhaupt nicht: Nachdem am Ende der letzten Saison die komplette „Erste Mannschaft“ geschlossen den Verein verlassen hat, musste Trainer Markus Schreiber eine komplett unerfahrene neue Mannschaft formen. Diese wird von der SZ als „Schießbude der Liga“ bezeichnet: Platz 18, 1 Punkt nach elf Spielen und 66 Gegentore.

Doch damit nicht genug. Bereits im Februar stand, unmittelbar nach dem Rückzug vom SC Friedrichsthal bereits der Abschied von Bübingen aus der Saarlandliga bevor. Dies konnte abgewendet werden.

Doch offenbar holen den Verein die Probleme wieder ein. Wie der Saarländische Rundfunk erfahren hat, befindet sich der Verein in „akuten finanziellen Schwierigkeiten“.

So soll Michael Grenwelge, Vorsitzender des Vereins, dem SR bestätigt haben, dass selbst ein Insolvenzantrag nicht auszuschließen sei.

Im schlechtesten Fall drücken Forderungen von 80.000 Euro von Berufsgenossenschaft und Knappschaft.

In wenigen Wochen soll auf der Mitgliederversammlung über das weitere Vorgehen entschieden werden. Hilfe hätte man sich bei einem „namhaften Insolvenzverwalter“ geholt.

Ob es eine Lösung der Probleme geben wird, bleibt offen.





Bildquellen:

  • SV Bübingen Stadion: SV Bübingen Facebook

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