ZKE und ADFC rufen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer zu gegenseitiger Rücksicht auf

Der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) bitten Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Straßenverkehr, einander mit mehr Verständnis und mit Rücksicht zu begegnen, um Gefährdungssituationen zu vermeiden.

Donnerstag, 6. Oktober 2022

ZKE und ADFC rufen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer zu gegenseitiger Rücksicht auf

Der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) bitten Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Straßenverkehr, einander mit mehr Verständnis und mit Rücksicht zu begegnen, um Gefährdungssituationen zu vermeiden.

Symbolfoto_Verkehrssituation im Nauwieser Viertel – ZKESymbolfoto_Verkehrssituation im Nauwieser Viertel – ZKESymbolfoto_Verkehrssituation im Nauwieser Viertel – ZKE

ZKE-Werkleiter Björn Althaus: „Trotz der körperlich schweren Arbeit bemüht sich die ZKE-Müllabfuhr immer, die Beeinträchtigungen für den Verkehrsfluss so gering wie möglich zu halten. Viele Bürgerinnen und Bürger verhalten sich umsichtig. Dennoch bewegt Stress einige Autofahrerinnen und -fahrer zu gewagten Überholmanövern oder zu dichtem Auffahren. Dies betrifft auch Personen, die mit dem Fahrrad oder Elektroroller unterwegs sind. Der ZKE bittet deshalb alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um mehr gegenseitige Rücksicht, um sich und andere nicht zu gefährden.“

Beim Überholen eines Müllfahrzeugs auf Abstand und toten Winkel achten

Beim Überholen eines stehenden Müllfahrzeugs gilt es, mit reduzierter Geschwindigkeit möglichst viel Abstand einzuhalten und stets damit zu rechnen, dass Müllwerkerinnen und Müllwerker unerwartet hinter dem Fahrzeug hervortreten können. Nutzerinnen und Nutzer von Zweiradfahrzeugen wie beispielsweise motorisierten Rollern oder Fahrrädern sollten beim Abbiegen außerdem unbedingt die Gefahr des toten Winkels beachten und in keinem Fall das Fahrzeug rechts überholen.

Denn obwohl die meisten Fahrzeuge des städtischen Eigenbetriebs bereits mit speziellen Spiegel- und Abbiegesystemen ausgestattet sind, können die technischen Einrichtungen den nicht einsehbaren Bereich für den Lkw-Fahrer nur verkleinern und nicht völlig beseitigen. Zweiradfahrende sollten deshalb genügend Abstand vom Fahrzeug halten, dieses gut beobachten und damit rechnen, dass es nach rechts abbiegt oder sich aus dem Ladevorgang gefährliche Situationen ergeben können. Es kann auch hilfreich sein, Sichtkontakt mit dem einweisenden ZKE-Personal aufzunehmen und vor dem Überholen mit den Müllwerkerinnen und Müllwerkern zu kommunizieren.

ADFC und ZKE starten gemeinsame Aktion

Gemeinsam mit dem ZKE möchte der ADFC insbesondere Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer über mögliche Gefahren gerade bei großen Lkw aufklären.

Der Landesvorsitzende des ADFC Saarland Thomas Fläschner: „Die Knautschzone bei Radfahrerinnen und Radfahrern ist gleich Null. Daher kann es bei Unfällen insbesondere mit großen Fahrzeugen schnell zu sehr schweren Verletzungen kommen. Es ist extrem wichtig, dass alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer die Belange des jeweils anderen kennen und berücksichtigen.“

Die Verkehrsgefahren, die beim Überholen eines Lkw entstehen können, werden der ZKE und der ADFC deshalb gemeinsam bei der ersten ADFC-Fahrradbörse im nächsten Frühjahr in einer Mitmach-Aktion veranschaulichen.

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QuelleLandeshauptstadt Saarbrücken



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