Gesundheitsamt informiert über Masernfall in Grundschule Riegelsberg-Hilschbach

In der Grundschule Riegelsberg-Hilschbach is eine Schülerin in Kontakt mit einer Masernerkrankten gekommen und somit hochgradig ansteckungsverdächtig. Das Gesundheitsamt des Regionalverbandes informiert daher über das Vorgehen.

Das Gesundheitsamt des Regionalverbandes Saarbrücken wurde heute darüber informiert, dass eine Schülerin der Grundschule in Riegelsberg-Hilschbach engen Kontakt mit einer Masernerkrankten hatte und somit hochgradig ansteckungsverdächtig ist. Eine Maserninfektion ist bereits ansteckend, bevor Symptome auftreten. Es besteht somit die Gefahr, dass das Kind die Erkrankung durch Kontakt mit den Mitschülern überträgt, sofern diese nicht geimpft sind. Daher muss nun bei den Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften der Schule der Impfschutz gegen Masern überprüft werden.

Alle Kinder, deren Impfschutz im Rahmen der Einschulungsuntersuchung oder den Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt festgestellt wurde, können die Schule weiter besuchen. Gleiches gilt für Lehrkräfte oder Kontaktpersonen, die vollständig geimpft sind oder bereits eine Masernerkrankung hatten. Das Gesundheitsamt geht derzeit anhand der vorliegenden Befunde aus den Einschulungsuntersuchungen von maximal 29 Kindern aus, bei denen der Impfschutz fraglich oder fehlend ist. Mit den Eltern dieser Schülerinnen und Schüler wird kurzfristig Kontakt aufgenommen. Zusätzlich ist am Freitagmorgen eine Abordnung des Gesundheitsamtes vor Ort in der Schule. Hier haben die Eltern die Möglichkeit bei Unsicherheiten den Impfpass der Kinder prüfen zu lassen.

Wichtig ist, dass Kinder und Lehrkräfte, bei denen bekanntermaßen keine Immunität gegen Masern besteht, die nächsten drei Wochen die Schule nicht besuchen dürfen.

Weitere Rückfragen können an den Kinder- und Jugendärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes unter 0681 506-5401 gerichtet werden.





Bildquellen:

  • Regionalverband Saarbrücken: Regionalverband Saarbrücken

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