Ohne massive Investitionen gehen der Industrie im Saarland die Lichter aus

Der Transformationsfonds ist für die Arbeitskammer immer noch ein wichtiges Instrument, um die Zukunft des Saarlandes zu gestalten. „Wir fordern seit Jahren vom Land, die öffentlichen Investitionen in Strukturwandel und Klimaneutralität deutlich zu erhöhen. Mit dem Transformationsfonds ist das gelungen. Für uns ist klar: Die Notlage, in der sich das Saarland befindet, lässt sich nur durch massive Investitionen auflösen“, sagt Jörg Caspar, Vorstandsvorsitzender der Arbeitskammer des Saarlandes. „Die Transformation der Industrie, insbesondere von Automotive und Stahl, ist für unser Saarland von existenzieller Bedeutung. Damit investiert das Land in die Zukunft. Oder anders ausgedrückt: Wird nicht investiert, gehen unserer Industrie die Lichter aus. Wir gehen deshalb davon aus, dass der Transformationsfonds und die von Berlin und Brüssel zugesagten Mittel zur Verfügung stehen“, so Caspar weiter.

Seit 2015 ​sind⁢ die Investitionsmittel ⁢pro​ Einwohner im saarländischen Landeshaushalt deutlich gesunken. Laut Caspar ⁢hat die Sparpolitik das Saarland in die aktuelle Situation mit​ einem hohen Investitionsstau geführt. Es ist daher offensichtlich, dass ‌eine ⁢zukunftsorientierte⁣ Wirtschaftspolitik⁢ heute durch Investitionen die ‍Grundlagen für eine sozial und ökologisch gerechte Zukunft legen muss.


Bei diesem Text handelt es sich um eine unbearbeitete Pressemeldung der Arbeitskammer des Saarlandes, die im Original hier nachzulesen ist.



Bildquellen

  • Arbeitskammer: Arbeitskammer des Saarlandes

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