Polizeiauto (Symbolbild)
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Zoll kontrollierte das Hotel- und Gaststättengewerbe

Saarbrücken/Kaiserslautern/Landau (ots) – Am 04. und 08. September überprüften 65 Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamts Saarbrücken die Beschäftigungsverhältnisse im Hotel- und Gaststättengewerbe im Saarland und im südlichen Rheinland-Pfalz. Von besonderem Interesse waren Betriebe an touristischen Zielen.

An den beiden Tagen wurden insgesamt 63 Arbeitgeber mit den dort angetroffenen 182 Arbeitnehmern überprüft. Im Blickpunkt des Zolls stand einerseits, ob die Arbeitnehmer den Mindestlohn von derzeit 9,19 Euro erhalten. Andererseits wurde auch geprüft, ob die Arbeitgeber ihre Servicekräfte richtig angemeldet haben und damit die Sozialversicherungsbeiträge ordnungsgemäß zahlen.

Aufgrund der Kontrollen ergaben sich 59 Verdachtsmomente, darunter
beispielsweise:
– Mindestlohnverstöße
– Leistungsmissbrauch (ungerechtfertigtes Beziehen von
Sozialleistungen)
– Hinterziehungen von Sozialabgaben (Vorenthalten und Veruntreuen von
Arbeitsentgelt gemäß § 266 a StGB) Um sich direkt vor Ort ein noch besseres Bild der Arbeitsverhältnisse zu verschaffen, begleiteten verschiedene Zusammenarbeitsbehörden des Zolls die Maßnahmen. So waren beispielsweise bei den Kontrollen die Jobcenter St. Wendel und Kaiserslautern dabei, die unmittelbar überprüften, ob Arbeitnehmer zu Recht Sozialleistungen erhalten.

„Diese Zusammenarbeit ist wichtig, um schnellst möglich ein umfassendes Gesamtbild der Beschäftigungsverhältnisse zu erlangen. Das ist für unser weiteres Vorgehen, aber auch für die Außenwirkung gegenüber Arbeitgebern und Arbeitnehmern wichtig“, so Hans Barth, Leiter des Hauptzollamts Saarbrücken.

Im Nachgang zu den Kontrollen werden die Angaben nun geprüft und ggf. mit den Geschäftsunterlagen abgeglichen, um Unregelmäßigkeiten aufzudecken. Die Auswertung der Überprüfungen dauert noch an.

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Original verfasst durch: Hauptzollamt Saarbrücken

Information:
Bei dem Text handelt es sich um eine Pressemeldung der zuständigen Polizeibehörde. Der Text wurde durch unsere Redaktion nicht bearbeitet oder verändert.

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