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Telefonbetrug
Telefonbetrug

Weitere Betrugsversuche gegenüber Senioren in St. Wendel

Wir berichteten bereits vor einigen Wochen über die versuchten Betrugsfälle im Raum St. Wendel. In den letzten Tagen kam es erneut zu zwei solcher Anrufe in St. Wendel und im Stadtteil Bliesen.

Worum es geht – Enkeltrick, Trickbetrüger

Die Täter gehen meist nach gleichem Schema vor: Entweder geben Sie sich als Familienangehörige aus, die kurzfristig Geld bräuchten – aus welchen Gründen auch immer, oder es wird sich als „Polizei“ ausgegeben. Hier wird dann von Einbrüchen in der Nachbarschaft berichtet oder es wird versucht, über Vermögens- oder Lebensumstände Informationen zu erhalten und so einen Einbruch vorzubereiten.

Die beiden neuen Fälle

Wie die Polizei St. Wendel mitteilt, wurden am 07.07.2018 gleich beide Versionen probiert: So wandte sich eine Trickbetrügerin an eine Seniorin aus St. Wendel und gab sich als Schwiegertochter aus, die kurzfristig in Geldnöte geraten sei und rasch einen größeren Geldbetrag benötige.

Die Senioren erkannte die Betrügerin und setzte sich mit der echten Schwiegertochter in Verbindung. So stellte sich heraus, dass es ein Betrugsversuch war und es wurde Anzeige erstattet.

Im 2. Fall wandte sich ein Anrufer an eine Seniorin in Bliesen und teilte ihr mit, dass in der Nachbarschaft eingebrochen wurde und deswegen besondere polizeiliche Maßnahmen eingeleitet würden.

Auch hier erkannte die Seniorin schnell, dass es sich um einen „Falschen Polizisten“ handelt und beendete das Gespräch noch bevor der Anrufer persönliche Informationen ausfragen konnte.

Bei Rücksprache mit der Polizei wurde klar, dass es sich wieder um einen Betrugsversuch handelt.

Wichtige Information der Polizei St. Wendel

Anlassbezogen warnt die Polizei St. Wendel auch weiter vor solchen Anrufen von „falschen Polizeibeamten“ und vor den genannten „Enkeltrickfällen“. Sollte in den Fällen von „Anrufen von falschen Polizeibeamten“ eine Telefonnummer angezeigt werden, so rät die Polizei nicht etwa sorglos die durchgegebene Telefonnummer des Anrufers zurückzurufen, sondern über die veröffentlichen Telefonnummern der Polizei zurückzurufen.

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