Ein Eichhörnchen ist in freier Wildbahn besser unterwegs…

Tiere als Weihnachtsgeschenk

Immer wieder kann man lesen, dass zu Weihnachten lebende Tiere verschenkt werden. Doch egal wie putzig ein Tier auch ist, wie sehr es gewünscht wird, als Weihnachtsgeschenk ist es ungeeignet.

Denn oft hat der Wunsch nach einem Tier, sei es Hund oder Katze, Wellensittich oder Eichhörnchen, nichts mit der Realität zu tun.

Diese holt die Beschenkten dann in Windeseile ein, sei es durch die geforderte regelmäßige Fütterung, das Sauberhalten des Käfigs, das tägliche mehrmalige Gassigehen oder auch nur die täglich nötige Aufmerksamkeit, die man einem Tier schuldig ist, das sich in unserer Obhut befindet.

Denn die meisten vergessen ob der Niedlichkeit, die sich daraus ergebenden Pflichten oder sehen den geforderten Zeitaufwand als nicht so wichtig an. Doch ist der Zeitfaktor einer der wichtigsten überhaupt.

Deshalb unser Appell:

Bitte keine lebenden Tiere unter den Weihnachtsbaum! Und wenn, dann nur nach Abklärung aller bevorstehenden Pflichten. Denn sonst wendet sich die Freude darüber schnell in Überforderung und Desinteresse.

Daraus folgt oft eine Vernachlässigung, die Abgabe in einem Tierheim oder sogar im schlimmsten Fall, das Aussetzen der armen Kreatur, die eigentlich Liebe und Aufmerksamkeit, Zuwendung und Pflege verdient hätte.

Bildquellen:

  • Eichhörnchen: Regio-Journal / Tobias Altherr

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