Im Praxistest: Gigaset climate | Regio-Journal


Im Praxistest: Gigaset climate

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Seit einigen Monaten ist der Gigaset climate, ein Temperatur- und Feuchtigkeitssensor aus dem Hause Gigaset in unserer Smart-Home-Anlage im Betrieb. Wie sich das Gerät im Alltag schlägt, erfahren Sie in unserem Praxistest.

Seit einigen Monaten ist der Gigaset climate, ein Temperatur- und Feuchtigkeitssensor aus dem Hause Gigaset in unserer Smart-Home-Anlage im Betrieb. Wie sich das Gerät im Alltag schlägt, erfahren Sie in unserem Praxistest.

Gigaset verfügt mit ihrem Smart-Home-System über eine komfortable Haussteuerung, die regelmäßig neue Funktionen und Module erhält.

Der „climate“-Sensor erweitert das „smart comfort“-System um ein Hygro- und Thermometer, dass mit dem „thermostat“, einem elektronischen Heizkörperthermostat kommuniziert und so eine genauere Temperatursteuerung ermöglicht.

Die Problemstellung

Üblicherweise werden die Temperaturen bei nachgerüsteten „smarten“ Thermostaten direkt am Heizkörper gemessen, was dazu führt, dass eine relativ große Temperaturdifferenz zwischen der eigentlichen Raumtemperatur und der eingestellten Wunschtemperatur besteht.

Zuverlässig und genau

Einige Hersteller lösen diese Differenz mit dem Festlegen eines „Offset“-Wertes: Wünschen Sie z.B. eine Raumtemperatur von 20 Grad und stellen einen Offset von 2 Grad Celsius ein, heizt der Thermostat, bis er 22 Grad misst. Dadurch erreicht man die gewünschte Raumtemperatur. Diese Lösung funktioniert, aber ist weder bequem und definitiv nicht „smart“ ist. Die Lösung: Raumtemperatur messen

Gigaset hat mit dem climate-Sensor eine Lösung für ihr Smart-Home-System entwickelt: Mit dem frei platzierbaren Temperatur- und Feuchtigkeitsmesser haben Sie immer eine genaue Raumtemperatur, die dauerhaft an das Thermometer übermittelt wird, wodurch sich die Heizintervalle besser dosieren lassen.

Die Einrichtung des Sensors ist in weniger als einer Minute erledigt. Schauen Sie hierzu gerne unser Einrichtungsvideo. In unserem Praxistest konnten wir, nachgemessen mit einer Wetterstation, feststellen, dass sich Temperatur und Feuchtigkeit in einem sehr ähnlichen Bereich befinden, wie sie unsere Wetterstation anzeigt. Unsere Wunschtemperatur schwankt im Raummittel um zirka einem halben Grad nach „oben oder unten“.

Ist die Luft zu trocken, erscheint auf dem Smartphone die Meldung, man solle Lüften. Wir wünschen uns, dass diese Meldungen abschaltbar sind.

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Eine Auffälligkeit gab es dann doch: Zweimal kam es vor, dass das Thermostat dauerhaft heizte. Unserer Vermutung war, dass der „climate“ falsche Werte lieferte. Nach einem Reset inklusive Neueinbuchung des Sensors war das Problem nicht gelöst. Es mussten die Batterien beim „thermostat“ herausgenommen werden. Danach normalisierte sich der Zustand. Dieses Problem ist störend, aber nicht dem climate-Sensor zuzuschreiben.

Abschließend ein Wort zur Verarbeitungsqualität und dem Lieferumfang: Der „climate“ wir mit allem geliefert, was benötigt wird: Wandhalterung, Klebepads, Batterien und einer kleinen Anleitung. Durch seine geringe Größe von 55x55x27 Millimetern und einem Gewicht von ca. 50 Gramm lässt er sich überall unauffällig verbauen. Die Klebepads halten sehr gut an den gängigsten Untergründen. Die Verarbeitungsqualität der Gigaset-Sensoren sind alle hervorragend. Übrigens: Made in Germany!

Für alle, die ihre „smarten“ Heizkörper genauer temperieren möchten, ist „climate“ das richtige Hilfsmittel. Der Sensor kann in allen gut sortierten Elektromärkten zu einem Preis von ca. 50 Euro bezogen werden.





Bildquellen:

  • Verpackung des Gigaset climate: Regio-Journal
  • Verpackungsinhalt Gigaset climate: Regio-Journal
  • Gigaset „climate“: Gigaset Communications
  • Gigaset „climate“: Gigaset Communications

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