Kleine Elektro-Flitzer für die ältere Generation / ADAC Marktuntersuchung zeigt große Preisunterschiede bei batteriebetriebenen Seniorenmobilen / Günstige Modelle oftmals mit Sicherheitsdefiziten

Kleine Elektro-Flitzer für die ältere Generation / ADAC Marktuntersuchung zeigt große Preisunterschiede bei batteriebetriebenen Seniorenmobilen / Günstige Modelle oftmals mit Sicherheitsdefiziten / Graf Carello
Kleine Elektro-Flitzer für die ältere Generation / ADAC Marktuntersuchung zeigt große Preisunterschiede bei batteriebetriebenen Seniorenmobilen / Günstige Modelle oftmals mit Sicherheitsdefiziten / Graf Carello

München (ots) –

Gerade für die ältere Generation bedeutet Mobilität die Bewahrung ihrer Unabhängigkeit. Für Senioren, die Mühe haben längere Strecken zu Fuß zu bewältigen, können Elektromobile eine enorme Erleichterung im Alltag bieten. Der ADAC hat deshalb unter die Lupe genommen, welche unterschiedlichen Modelle auf dem Markt verfügbar sind, für welchen Einsatz sie sich eignen und worauf beim Kauf zu achten ist.

Bei Senioren-E-Mobilen handelt es sich um offene, mehrspurige, batterieelektrische Fahrzeuge mit Lenker und Sitz. Geeignet sind sie für Personen, die selbstständig gehen und ein- und aussteigen können.

Erhältlich sind drei- und vierrädrige Fahrzeuge mit einem oder zwei Sitzen. Für den Einsatz in Städten sind Dreiräder oftmals besser geeignet, da sie oftmals kompakter sind und damit auch einen engeren Wendekreis haben. Das wiederum macht sie allerdings auch kippempfindlicher. Für größere Strecken eignen sich vierrädrige E-Mobile besser, die dann meist auch schneller sind. Außerdem haben diese Modelle meistens größere Reifen, was sie komfortabler und geländegängiger macht.

Die Modelle werden mit möglichen Höchstgeschwindigkeiten von 6 bis 25 km/h angeboten und dürfen grundsätzlich auf der Straße gefahren werden. Ab 6 km/h benötigen die Fahrzeuge ein Versicherungskennzeichen, eine Helm- oder Anschnallpflicht besteht für E-Mobile ab 20 km/h. Da die Fahrzeuge oft unter die Kategorie „motorisierte Krankenfahrstühle“ fallen, wird keine Fahrerlaubnis benötigt. Ein Führerschein der Klasse AM (Rollerführerschein) ist allerdings notwendig, wenn technische Voraussetzungen bezüglich der Bauart, des Gewichts, der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit oder der Abmessung nicht eingehalten werden.

Preislich beginnen die günstigen Modelle bei knapp 700 Euro. Abhängig von möglichen Geschwindigkeiten und technischer Ausstattung können aber auch fünfstellige Beträge fällig werden.

Parallel dazu hat der ADAC Partnerclub TCS (Touring Club Schweiz) aktuell sieben E-Mobile getestet, wovon drei auch in Deutschland erhältlich sind. Der Luxxon, E3800 für 1.699 Euro, der Graf Carello, GC9 für 6.900 Euro und der Kyburz, DX2 für 16.500 Euro. Ergebnis: Die teuersten Modelle glänzen mit den besseren Testergebnissen. Günstigere Fahrzeuge haben oft Schwächen bei der Sicherheit, weswegen der Preis laut ADAC nicht das einzige Entscheidungskriterium beim Kauf sein sollte

Wer sich das E-Mobil von der Krankenkasse bezahlen lassen möchte, braucht ein entsprechendes Attest vom Arzt und kann sich ein E-Mobil bis maximal 15 km/h im Hilfsmittelverzeichnis der Krankenkassen aussuchen – eine Bestätigung der Krankenkasse sollte vorab eingeholt werden.

Vor dem Kauf eines Elektro-Mobils sollte Folgendes beachtet werden:

– Reichweite der angebotenen Akkus reicht von 30 bis 120 Kilometer
– Für längere Strecken eignen sich Modelle mit bequemem Sitz sowie komfortablem Fahrwerk und Geschwindigkeiten über 20 km/h
– Für die dunkle Jahreszeit sollte auf eine gute Beleuchtung inkl. Rückleuchten geachtet werden
– Kein „blinder Kauf“ im Internet, sondern Beratung und Testfahrt beim Händler vereinbaren

Weitere Informationen zum Thema E-Mobile für Senioren finden Sie unter adac.de

Quelle: Hier lesen

Bildquelle:ADAC
Verfasst durch:
ADAC

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Bei dem Text handelt es sich um eine Pressemeldung vom ADAC. Der Text wurde durch unsere Redaktion nicht bearbeitet oder verändert.

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