St. Ingbert: Auch am Wochenende musste die Feuerwehr ausrücken

Bereits seit Donnerstagabend sind die ehrenamtlichen Einsatzkräfte mehrfach im Einsatz gewesen. Wir fassen die Geschehnisse zusammen.

Einsatz in der Joseftaler Straße

Dort musste am Donnerstagabend ein Patient schonend aus dem Obergeschoss mittels Drehleiter gerettet werden. Die zehn Einsatzkräfte unterstützten den Rettungsdienst in ihrer Arbeit. Nach rund 30 Minuten konnten die Kräfte zurück zur Feuerwache einrücken.

Ausgelöste Brandmeldeanlage

Am frühen Freitagabend löste die Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb aus. 14 Einsatzkräfte rückten in voller Atemschutzausrüstung zum Betrieb aus und erkundeten die Lage. Vor Ort konnte schnell Entwarnung gegeben werden und nach rund 1,5 Stunden endete der Einsatz.

Unterstützung Rettungsdiens - Marco Schmeltzer
Unterstützung Rettungsdiens – Marco Schmeltzer

Erneute Unterstützung des Rettungsdienstes

Gegen 20 Uhr mussten die Helfer der Feuerwehr erneut ausrücken, um den Rettungsdienst zu unterstützen. Mitten in der Fußgängerzone musste ein Patient aus dem zweiten Obergeschoss gerettet werden. Auch hier konnten die Einsatzkräfte nach 30 Minuten einrücken und in das Wochenende entlassen werden.

Einsatz in der eigenen Wache

Nach einer ruhigen Nacht folgte ein kurzer Schreck. Auf dem Funkmeldeempfänger stand um 10 Uhr am Samstagmorgen als Einsatzziel die eigene Feuerwache. Durch die ersten eintreffenden Kräfte wurde aber sofort festgestellt, dass dem Alarm kein reales Brandereignis zugrunde lag, sondern vielmehr künstlicher Rauch. Dieser war aus der Atemschutzübungsstrecke, die an diesem Morgen in Betrieb war, durch eine Schleuse hindurch entwichen und hatte einen Rauchmelder aktiviert.

Notruf per Telefon – ausgelöster Rauchmelder

Am Samstagabend wurde die Löschbezirksführung telefonisch über einen ausgelösten Rauchmelder im Wohngebiet auf dem Hobels informiert. Es war kein Rauch und Feuer sichtbar. Die Einsatzstelle wurde durch zwei Einsatzkräfte kontrolliert und die genaue Wohneinheit ausfindig gemacht. Da der gesamte Komplex von außen einsehbar war, konnte die Einsatzstelle an die ebenfalls informierte Polizei übergeben werden. Diese nahm mit dem Wohnungsinhaber Kontakt auf.

Küchenbrand im Mühlwald

Am Sonntagmittag mussten die Retter erneut ausrücken: Ein gemeldeter Brand in einer Küche gegen 12:30 musste bekämpft werden. Im Mühlwald war ein Backofen in Brand geraten und hatte das Gebäude verraucht.

Die Bewohner hatten das Gebäude bei Eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen. Ein Trupp ging sofort zur Brandbekämpfung und näheren Erkundung in die Küche vor und brachte eine brennende Schublade ins Freie. Während diese dort von weiteren Kräften abgelöscht wurde, kontrollierte der Trupp die Brandstelle nochmals mit einer Wärmebildkamera. Gleichzeitig wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Nach einer knappen Stunde konnten die eingesetzten 15 Kräfte, mit den angerückten vier Fahrzeugen, zur Feuerwache einrücken und die Geräte wieder einsatzbereit machen.

Weitere Artikel