Halbseitig gesperrte Brücke, über dts
Halbseitig gesperrte Brücke, über dts
Streit um die Sanierung der Bahnbrücke in der Au

St. Ingbert: “Angebot der Deutschen Bahn nicht hinnehmbar!”

Streit in St. Ingbert: Es geht um die Bahnbrücke in der Au, über deren Sanierung Verwaltung und Bahn seit Monaten streiten.

Jetzt meldet sich die Stadtverwaltung mit einer Bestandsaufnahme: “Seit Monaten ist die Bahnbrücke in der Au gesperrt. Viele Spaziergänger und Radfahrer ärgern sich, dass die Öffnung noch nicht erfolgt ist“, heißt es aus der Verwaltung.

Es geht um die Sanierung der Brücke. Nach Angaben der Stadtverwaltung liegen Gutachten und Schadensbild vor: “Die Widerlager der Brücke müssen saniert werden. Die Sanierung und die Übernahme der Kosten hat die Deutsche Bahn zugesichert“.

Außerdem liegt der Verwaltung ein Angebot vor, die Brücke in städtisches Eigentum zu überführen. “Die Bahn wird lediglich eine 3-jährige Garantie sichern. Für die Stadtverwaltung ist dieses Angebot nicht hinnehmbar” heißt es aus der Verwaltung.

Hier geht es um die dauerhafte Standsicherheit der Brücke: “Wie dauerhaft die Brücke standsicher bleibt, will niemand beurteilen. Käme es nach den 3 Jahren zu Brückenschäden, müsste die Stadt nach der Übernahme die Kosten für den Brückenabriss und die Sperrung der ICE-Strecke übernehmen. In der Folge könnten 6-stellige Folgekosten auf St. Ingbert zukommen. Aufgrund dieser Voraussetzungen kann die Stadtverwaltung die Brücke aktuell nicht übernehmen“.

Am Ende soll dennoch eine langfristige Lösung zum Wohle St. Ingberts ausgehandelt werden, heißt es aus der Verwaltung abschließend. Wann die Sanierung der Brücke beginnen soll, teilte die Stadtverwaltung St. Ingberts nicht mit.



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