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Sprachassistenten: Wer braucht das Zeug?

Sprachassistenten kennt mittlerweile fast jeder: Siri oder Google Assistant hat sicherlich fast jeder schon einmal in seinem Smartphone benutzt. Doch braucht man diese “Helfer” wirklich? Überwiegen nicht die Nachteile?

Siri, Google-Assistant, Cortana, Alexa. Sprachassistenten in Mobilgeräten oder Smart-Home-Geräten haben in Windeseile Einzug in die Haushalte erhalten. Mit der Einführung von Windows 10 erblickte „Cortana“ die Welt – mit in Deutschland kaum nutzbaren Funktionen.
Siri ist bei Apple seit Jahren integriert, der Google-Assistant bei nahezu allen halbwegs modernen Android-Smartphones und jetzt bewirbt der Internet-Riese Amazon seine „Echo“-Smart-Home-Geräte mit der digitalen Assistentin „Alexa“.

Doch möchte man überhaupt mit „Geräten“ und „Dingen“ sprechen? Spätestens nach dem fünften Mal „Ich habe Sie nicht verstanden“ ist es vorbei mit der Freude und es steigt der Frustpegel.
Es stellt sich also die Frage, ob Sprachassistenten nur ein „modernes Spielzeug“ sind oder sich zukünftig zu dem Standard-Eingabekonzept in ihren eigenen vier Wänden entwickeln werden.

Bedenken Sie, dass in diesen Geräten dauerhaft Mikrofone jeden Satz nach ihrem „Aktivierungsbefehl“ filtern. In Ihren eigenen vier Wänden. Immer. Und diese Daten wandern dauerhaft in große Rechenzentren, zum Teil sogar im Ausland, wo sie verarbeitet werden, natürlich im Sinne der „Verbesserung des Systems“.

Früher kannte man solche Abhörtechniken nur vom Geheimdienst, heute kann man sie als „Smart-Home-Gadget“ kaufen, kostenlos geliefert, meist „Over-Night“. Doch sind wir einmal ehrlich: Mit dem altmodischen „Lichtschalter“ kommen auch Sie sicherlich gut zurecht, sodass Sie auf einen Helfer, den Sie mit „Alexa, schalte das Licht in der Küche an“ aktivieren, gut und gerne verzichten können, oder?

Bildquellen:

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