Gaming-Verband verlangt Vereinsperspektive für E-Sportler

Der Verband der deutschen Games-Branche "game" hat eine Vereinsperspektive für deutsche E-Sportler und die Gemeinnützigkeit von E-Sport allgemein gefordert.

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Millionen Spieler nähmen in Deutschland an Esport-Wettkämpfen teil – häufig außerhalb von Vereinsstrukturen, sagte „game“-Geschäftsführer Felix Falk. „Dabei könnten ausgerechnet diese helfen, das große gesellschaftliche Potenzial von E-Sport zu nutzen. Denn ob Medienkompetenz und Nachwuchsarbeit oder Teamgeist, Fairplay und der Leistungsgedanke: All das sind wichtige Werte und Kompetenzen, die der E-Sport besonders gut in Vereinen vermitteln könnte“, so Falk.

Wer dagegen die Gemeinnützigkeit von E-Sport nicht umsetze, „weil er sich ausschließlich auf die Frage konzentriert, ob E-Sport Sport ist, verpasst eine große gesellschaftspolitische Chance“. Daher sollte die nächste Bundesregierung „dem E-Sport endlich die gesellschaftliche Anerkennung zukommen lassen, die ihm nicht zuletzt aufgrund seiner Bedeutung im Leben von Millionen Menschen in Deutschland längst zusteht“, sagte der „game“-Geschäftsführer.





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