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Wout Weghorst (VfL Wolfsburg), über dts

Die Niedersachsen gerieten bereits in der elften Minute in Rückstand, als die Franzosen nach einer VfL-Ecke konterten und am Ende Yilmaz nach Ikoné-Pass eiskalt vollstreckte. Die Kohfeldt-Elf hätte fast direkt geantwortet, in der zwölften Minute verfehlte Waldschmidt aber haarscharf das rechte Toreck.

In der 28. Minute durfte Weghorst nach Arnold-Freistoß unbedrängt köpfen, fand aber nur Grbics Arme. In der 42. Minute konnte Reinildo einen VfL-Standard nur gerade so klären. Zur Pause lagen aber die Gäste in Front. Nach dem Seitenwechsel blieben die Hausherren aktiver, nach einem Solo von Ikoné in der 53. Minute musste Casteels aber gegen den abgefälschten Schuss des Angreifers retten.

In der 72. Minute war es dann aber passiert, als David rechts im Strafraum zu viel Platz bekam und mithilfe des Innenpfostens einschoss. In der 78. Minute war das Spiel dann auch endgültig entschieden, als Gomes nach Pass von Ikoné mit seinem Flachschuss Casteels bezwang. Dem eingewechselten Steffen gelang in der 89. Minute dann noch der Ehrentreffer per Volleyschuss ins rechte Eck, mehr war aber nicht drin. Damit verpasst Wolfsburg auch Platz drei in Gruppe G und überwintert nicht europäisch.

Im Parallelspiel schlug der FC Bayern München daheim den FC Barcelona mit 3:0, stand aber bereits vor dem Spieltag als Erster in Gruppe E fest. Die Führung für überlegene Bayern erzielte in der 34. Minute Müller per Kopf nach Lewandowski-Flanke. Sané baute sie in der 43. Minute bereits aus, als er mit einem Hammer aus 25 Metern Ter Stegen bezwang, der dabei nicht sehr gut aussah. Auch nach der Pause blieben die Süddeutschen besser, in der 62. Minute gelang Musiala die Entscheidung, als er eine Davies-Hereingabe nur noch über die Linie drücken musste.

Mit dem klaren Sieg bestreitet Bayern München die Gruppenphase mit maximaler Punktausbeute und überwintert mehr als deutlich in der Champions League.



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