Bremens Bürgermeister verteidigt Werder-Spiel mit 10.000 Zuschauern

Fußball liegt vor Freistoßspray, über dts

Der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hat die Ausnahmeregel des Bremer Senats für das Fußballspiel zwischen Werder Bremen und dem Karlsruher SC verteidigt.

Man müsse schnell zu einheitlichen Regeln in den Stadien zurückkehren, sagte er dem Fernsehsender „Welt“ dazu. „Die Frage drängt natürlich, weil es sich überall in den Ländern als Problem stellt, wie damit umzugehen ist und wir haben ja auch eine besondere Situation. Das sind Veranstaltungen, die draußen stattfinden und immer unter 2G+ Bedingungen, hoffentlich auch noch mit einer zusätzlichen Maskenpflicht.“

Es dürfe nur ein Teil der Kapazitäten ausgeschöpft werden und es müsse Abstand gehalten werden. „Und in dieser Situation stellt sich natürlich die Frage, ob es tatsächlich verhältnismäßig ist jetzt zu sagen `Es dürfen gar keine Fans und Zuschauer bei sportlichen Großveranstaltungen zugelassen werden.` Und wenn man diese Frage stellt, und wenn darüber diskutiert wird, dann ist es doch auch ganz wichtig, wieder zu einheitlichen Regeln zu kommen“, sagte Bovenschulte. „Sonst lässt der eine Null zu, der andere 1.000, der andere 10.000, der andere 15.000 – und das verwirrt ja alle. Mein Petitum ist: Einheitliche Regeln auch in diesem Fall, ein paar Zuschauer können wir zulassen, aber wir dürfen natürlich nicht überziehen.“ Nach dem Bremer Beschluss dürfen am Samstag bis zu 10.000 Zuschauer im Weserstadion anwesend sein. Zum Vergleich: In NRW sind derzeit nur 750 Zuschauer erlaubt.