Saarbrücken unterliegt spektakuläre Partie in Magdeburg

Der 1. FC Saarbrücken konnte sein Drittliga-Auswärtsspiel in Magdeburg trotz einer fantastischen Mannschaftsleistung nicht gewinnen. Die Saarländer unterlagen mit 2:1.

Der 1. FC Magdeburg hat seine Tabellenführung weiter ausgebaut. Der seit Oktober ungeschlagene Tabellenführer der Dritten Liga befindet sich damit auf dem Weg zum Aufstieg. 


Beide Trainer veränderten ihre Startaufstellung zum vorherigen Spiel nicht. FCS-Coach Uwe Koschinat erklärte vor der Partie, Magdeburg treffe in der „besten Phase der Saison“ auf die Blau-Schwarzen. 

Dies zeigte sich von der ersten Minute an eindrucksvoll. In einer hochintensiven, spannenden Partie schenkten sich beide Mannschaften keinen Millimeter Platz auf dem Rasen.

Der FCS rannte früh gegen die Magdeburger Reihen an und nervte die Hausherren zusehends. Bereits in der 7. Minute sah Atik, der bärenstarke Offensivmann der Magdeburger die gelbe Karte.

Nur fünf Minuten später war es dann erneut Atik, der im Mittelpunkt des Geschehens stand: Condé setzt Conteh klasse ins Szene, der lässt Krätschmer auf der linken Strafraumseite aussteigen und legt zurück für Atik. Der Topscorer des FCM hat leichtes Spiel und vollstreckt aus elf Metern hoch ins quasi leere Tor.

Nach ein paar Minuten setzten die saarländischen Gäste ihr intensives Spiel fort. Fixpunkt des Saarbrücker Spiels war immer wieder Grimaldi, der Sturmbulle der Blau-Schwarzen, der die Bälle sicherte, verteilte und jederzeit für Offensivgefahr sorgte.

In der 32. Minute war es dann Scheu, der Magdeburgs Torwart Reimann mit einem Schuss aus der zweiten Reihe testete. 

Nur eine Minute später sorgte Günther-Schmidt für den hochverdienten Ausgleich. 

Zur Halbzeit sahen die Zuschauer ein echtes Topspiel. Magdeburg und Saarbrücken lieferten sich einen sehenswerten Schlagabtausch.

Magdeburg kam hochmotiviert aus der Kabine und ging bereits in der 47. Minute durch Conteh erneut in Führung. Saarbrücken reagierte mit Auswechslungen von Kerber und Zellner. Eingewechselt wurde Sebastian Jacob, der nach der Aufhebung der Quarantäne durch einen falsch positiven Covid-Test doch mitspielen konnte und Müller.

Außerdem musste der starke Saarbrücker Stürmer Grimaldi verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam Minos Gouras in die Partie.

Für die Schlussoffensive wechselte Saarbrückens Trainer Koschinat für Günther-Schmidt und Scheu die beiden Offensivkräfte Steinkötter und Deville ein.

Saarbrücken setzte seine hochkarätigen Offensivbemühungen fort, Magdeburg verteidigte mit allem, was zur Verfügung stand. Am Ende reichte es für die bärenstarken Saarbrücker nicht mehr zum verdienten Ausgleich.

Magdeburg gewinnt einen spannenden Fight gegen tapfere Saarbrücker, die bis zur letzten Sekunde alles reinwarfen und die unglücklichen Verlierer sind.

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