DFB-Pokal-Aus trotz richtig starkem Fight

Es war ein richtig guter Auftritt, den unsere Elv hingelegt hat. In der 2. Runde im DFB-Pokal war das Team von Trainer Horst Steffen nah dran an der nächsten Sensation, machte gegen den Bundesligisten VfL Bochum ein richtig gutes Spiel und war phasenweise die bessere Mannschaft – aber am Ende fehlte das Glück, um die nächste Runde zu erreichen. Am Dienstagabend unterlag die Elv in der nebeligen URSAPHARM-Arena an der Kaiserlinde knapp mit 0:1 (0:0).

Es war ein richtig guter Auftritt, den unsere Elv hingelegt hat. In der 2. Runde im DFB-Pokal war das Team von Trainer Horst Steffen nah dran an der nächsten Sensation, machte gegen den Bundesligisten VfL Bochum ein richtig gutes Spiel und war phasenweise die bessere Mannschaft – aber am Ende fehlte das Glück, um die nächste Runde zu erreichen. Am Dienstagabend unterlag die Elv in der nebeligen URSAPHARM-Arena an der Kaiserlinde knapp mit 0:1 (0:0).

Ein Unterschied von zwei Klassen war dabei nie zu erkennen – unsere Elv zeigte wie schon in der 1. Runde gegen Leverkusen einen mutigen, engagierten Auftritt vor fast 7.000 Zuschauern. Die erste bittere Nachricht gab es allerdings dennoch bereits in der Anfangsphase: Bereits nach einer knappen Viertelstunde musste Kapitän Kevin Conrad, der gerade erst seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert hatte, verletzt ausgewechselt werden, für ihn kam Lukas Pinckert in die Partie. Trotz der Rotation in der Abwehrkette zeigte sich die Elv aber stabil, sicher und aufmerksam. Bochum kam in der ersten Halbzeit kaum zu einer nennenswerten Torchance, nur einmal wurde es brenzlig, als Antwi-Adjei den Ball aus spitzem Winkel an die Latte hämmerte (40.). Die SVE war derweil in der Anfangsphase sogar oftmals gefährlicher, die beste Chance auf die eigene Führung hatte in der ersten Halbzeit Kevin Koffi, der aus zehn Metern den Bochumer Kasten um Haaresbreite verfehlte (17.).

Nach dem Seitenwechsel wurde der Nebel über dem Rasen an der Kaiserlinde immer schwerer, anders als die Beine der SVE-Spieler. Unsere Elv spielte weiter engagiert, leidenschaftlich, stark. In der 68. Minute hätte der Führungstreffer fallen müssen, Jannik Rochelt traf aber nur die Unterkante der Querlatte. Wenig später war Luca Schnellbacher mit seinem scharfen Abschluss zwar erfolgreich, der Linienrichter hob allerdings die Fahne, der Treffer zählte wegen einer denkbar knappen Abseitsstellung nicht (71.). Das Elversberger Tor wäre mittlerweile mehr als verdient gewesen, aber das Spielglück war nicht aufseiten der SVE. Stattdessen schlug Bochum zu, spät und ihrerseits glücklich. In der 85. Minute kam VfL-Kapitän Anthony Losilla nach einem verlängerten Freistoß einen Meter vor unserem Keeper Nicolas Kristof an den Ball, Kristof parierte noch den direkten Abschlussversuch stark, aber der Abpraller sprang zurück an Losillas Bein und von dort aus ins Tor. Unsere Elv versuchte in den letzten Minuten dennoch alles, rannte gegen die Niederlage an und hatte auch noch zwei Riesenchancen, um den Ausgleich zu erzielen. Aber es sollte einfach nicht sein. Nach vier Minuten Nachspielzeit blieb es beim 0:1 gegen den Bundesligisten.

So bitter die Niederlage war – es war dennoch ein großartiger Auftritt unserer Elv, ein Spiel gegen einen Erstligisten, auf das das Team stolz sein kann. Jetzt gilt es, die Köpfe schnell wieder aufzurichten und positiv aufs Wochenende zu blicken! Dann steht für unsere Elv schon wieder das nächste Heimspiel in der 3. Liga an, wenn die Mannschaft am Samstag, 22. Oktober, um 14.00 Uhr den VfL Osnabrück in der URSAPHARM-Arena empfängt.

Bilder: SV Elversberg


Information:

Bei diesem Text handelt es sich um eine Veröffentlichung der SV 07 Elversberg, den Sie im Original hier nachlesen können. Der Text wurde unbearbeitet übernommen und spiegelt nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider. Auch wurde der Text nicht vor Veröffentlichung auf inhaltliche Korrektheit durch uns überprüft.



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