2. Bundesliga: Zehn Heidenheimer unterbrechen Bremer Positivlauf

Am 26. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Heidenheim zuhause gegen den SV Werder Bremen mit 2:1 gewonnen.

Der FCH startete mit viel Schwung, in der zweiten Minute kam Mohr bereits frei vor Pavlenka zum Abschluss, der Tscheche hielt aber stark. In der neunten Minute kam Schöppner nach Ecke frei zum Kopfball, zielte aber knapp zu weit links.

In der 17. Minute setzte Bittencourt das erste Ausrufezeichen auf der Gegenseite, als er aus 13 Metern wuchtig den linken Pfosten traf. Füllkrug verpasste in der 24. Minute die Führung, als er nach Weiser-Vorarbeit an Müllers Fußabwehr scheiterte. In der 35. Minute köpfte der Angreifer wuchtig aufs linke Eck, der Torwart reagierte aber erneut glänzend. Kühlwetter besorgte in der 38. Minute auf der Gegenseite dann aber den Treffer für die Schmidt-Elf, als er aus 25 Metern einen herrlichen Schlenzer in die rechte Ecke setzte – Traumtor.

Zur Pause musste sich Werder-Coach Ole Werner etwas überlegen. Die Reaktion folgte dann auch in der 47. Minute, als Füllkrugs abgefälschter Schuss von Müller gerade noch am Einschlag gehindert werden konnte. Die Hausherren blieben aber gefährlich. In der 61. Minute zog Schimmer rechts im Strafraum stramm ab, Pavlenka fuhr aber gerade noch den Arm aus.

In der 63. Minute war aber auch er machtlos, als Jung einen katastrophalen Fehlpass im Aufbau zu Kühlwetter fabrizierte und Schimmer nach dessen Pass unten links einschoss. Der SVW tat sich schwer, die Schützlinge von Frank Schmidt störten durchgehend und ließen die Hanseaten kaum zur Entfaltung kommen. In der 89. Minute kamen die Gäste dann aber nochmal ran: nach einem groben Foul von Busch am eingewechselten Woltemade sah der Verteidiger Glattrot und den fälligen Freistoß hämmerte Ducksch aus 22 Metern sehenswert in den rechten Knick. Es wurde mit grün-weißer Überzahl also nochmal spannend.

Die Zeit reichte aber nicht mehr, Werder verzeichnete die erste Liganiederlage unter Ole Werner. Damit rutscht Bremen auf Tabellenplatz drei ab, Heidenheim klettert auf Rang fünf.

Werbung



Das könnte Ihnen auch gefallen:

Werbung