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Seltene Schnecken-Arten im Saarland entdeckt

Das Saarland ist nicht für besondere Schnecken-Lebensräume bekannt. Doch internationale Forscher haben im Saarland einige seltene Schnecken-Arten entdeckt. Insgesamt wurden 55 unterschiedliche Arten ausfindig gemacht.

Das Saarland ist nicht für besondere Schnecken-Lebensräume bekannt. Doch internationale Forscher haben im Saarland einige seltene Schnecken-Arten entdeckt. Insgesamt wurden 55 unterschiedliche Arten ausfindig gemacht.

Es wurde unter anderem die „Spindelförmige Schließmundschnecke“ sowie den „Hellen Schnegel“ entdeckt. (eine ca. 3cm lange Nacktschnecke).

60 Forscher der „Deutschen Malakozoologischen Gesellschaft“ waren im Saarland unterwegs. Unter Ihnen war auch der stellvertretende Referatsleiter am Zentrum für Biodokumentation in Landsweiler-Reden, Steffen Caspari.

Auch zehn Wasserschnecken wurden im Saarland gefunden. Im Saarland sind nun über 130 verschiedene Schneckenarten bekannt. Auch wenn die sie für Gartenbesitzer ein Ärgernis darstellen, seien die Tiere wichtig für die Biodiversität und das Ökosystem, erklärte Caspari.

Grund hierfür sei, dass die meisten Schnecken-Arten der Natur helfen, den Nährstoffkreislauf zu vervollständigen, in dem sie Nährstoffe aus welkem Laub oder faulendem Holz aufbereiten. Und Schnecken stünden auf der Speisekarte einiger Lebewesen, z.B. bei Igeln und Drosseln.

Saarlands Umweltminister Reinhold Jost zeigte sich gegenüber der Deutschen Presse Agentur erfreut, dass die Forscher zum ersten Mal im Saarland tagten, da ein solches Ereignis den Blick der Öffentlichkeit auf ein wichtiges Thema im Saarland lenke: Den Schutz der Biodiversität.

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