Umweltministerin Petra Berg vergibt in diesem Jahr einen Sonderpreis „Nachhaltige Dorfentwicklung“

Eine Jury wird sich am kommenden Donnerstag, 8. September, in insgesamt fünf Dörfern entsprechende Projekte anschauen.

Medieninfo vom:
PressRelease vom
05.09.2022
| Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz
| Agrar- und Landentwicklung

Umweltministerin Petra Berg vergibt in diesem Jahr einen Sonderpreis „Nachhaltige Dorfentwicklung“

Eine Jury wird sich am kommenden Donnerstag, 8. September, in insgesamt fünf Dörfern entsprechende Projekte anschauen.

Im Rahmen des 27. Saarländischen Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ lobt das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz erneut auch einen Sonderpreis für „Nachhaltige Dorfentwicklung“ aus. „Fast die Hälfte der saarländischen Bevölkerung lebt in den eher ländlich geprägten Räumen unseres Landes. Unsere Dörfer sind Heimat und Wohlfühlorte, sind aber auch vielen Herausforderungen ausgesetzt“, so Ministerin Petra Berg. „Gleichwohl zeichnen sich unsere Dörfer durch pfiffige Ideen, Engagement, aber auch Annehmlichkeiten gegenüber dem urbanen Raum aus. Naherholung direkt vor der Haustür, Nachbarschaftshilfe, gemeinsame Feste, ein reges Vereinsleben und damit verbundenes Ehrenamt sind Qualitäten des ländlichen Raumes und zugleich notwendige Grundpfeiler einer dörflichen Gemeinschaft. Genau hier setzt der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ an. Das Ziel: Ehrenamtliches Engagement stärken, die Zukunftsfähigkeit der saarländischen Dörfer vorantreiben und bestenfalls eine nachhaltige Entwicklung anstoßen, die sich auf Dauer positiv auf die gesamte Dorfbevölkerung auswirkt“, erklärt Berg.

Das Umweltministerium möchte mit dem Sonderpreis „Nachhaltige Dorfentwicklung“ auch in diesem Jahr auf einen zusätzlichen Anreiz setzen. Vorgeschlagen werden konnten alle Dörfer, die auf Ebene der Landkreise / des Regionalverbandes am Dorfwettbewerb teilgenommen und ein beispielgebendes Einzelprojekt im Bereich Nachhaltigkeit präsentiert haben. Mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit sollen dabei alle drei Säulen des Begriffs – Ökologie, Wirtschaft und Soziales – zusammengedacht werden. Im Fokus stehen insbesondere kreative und innovative Projekte, Lösungsansätze oder Konzepte von Dorfgemeinschaften, die sich nachhaltig mit der Entwicklung des eigenen Dorfes beschäftigen.

Die vom Umweltministerium gebildete Jury bewertet am 8. September die vorgeschlagenen Einzelprojekte in den fünf nominierten Dörfern (Brenschelbach, Ottweiler-Steinbach, Morscholz, Hasborn-Dautweiler und Lummerschied) und unterbreitet der Ministerin eine Rangliste für die Vergabe des Sonderpreises. Den Gewinnern winkt ein Preisgeld von 2.500 € und die Chance, das Dorf und die Dorfgemeinschaft nachhaltig voranzutreiben.

Ministerin Berg blickt gespannt auf die anstehende Bereisung: „Ich wünsche allen nominierten Dörfern viel Erfolg bei der Vorstellung ihres Nachhaltigkeitsprojektes und freue mich auf einen spannenden Wettbewerb voller innovativer Ideen.“

Der Sonderpreisträger wird im Rahmen der Verkündung der Sieger des Landeswettbewerbs am 21. Oktober bekanntgegeben.
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