Keine Ruhe für die St. Ingberter Feuerwehr

Feuerwehr
Feuerwehr (Symbolbild)
Die Feuerwehrkräfte der St. Ingberter Feuerwehr sind weiterhin gefordert, nachdem sie bereits innerhalb 20 Stunden rund 300 Einsätze aufgrund der Extremwettersituation zu erledigen hatten. Doch auch Freitag mussten die Männer und Frauen weiter verfügbar sein.

Die Feuerwehrkräfte der St. Ingberter Feuerwehr sind weiterhin gefordert, nachdem sie bereits innerhalb 20 Stunden rund 300 Einsätze aufgrund der Extremwettersituation zu erledigen hatten. Doch auch Freitag mussten die Männer und Frauen weiter verfügbar sein.

Befehlsstelle seit Freitagabend aufgelöst

Die eingerichtete Befehlsstelle im Gerätehaus St. Ingbert war zur Koordination der Einsätze notwendig. Nach rund 20 Stunden konnte Einsatzleiter und Wehrführer, Jochen Schneider, die Kräfte aus den umliegenden Landkreisen wieder in ihre Heimatorte schicken.

Dennoch blieb den Helfern nicht lange Ruhe: Bereits am Freitagabend musste ein ca. 300m langer Lagerraum in der Saarbrücker Straße von ca. 10cm hohem Standwasser befreit werden.

Die Nacht zum Samstag hingegen blieb den Helfern zum schlafen.

Zahlreiche Einsätze am Samstag

Den ganzen Samstag über waren aber nochmal die Kräfte im Dauereinsatz. Die Wasserstände in den Kellern betrugen ca. 10-20 cm. Um 08:48 Uhr erfolgte die erste Alarmierung für die Feuerwehr St. Ingbert Mitte in die Eichendorfstraße. Dort musste ein Keller von Wasser befreit werden. Den Tag über kam es zu sechs weitere Einsatzmeldungen, u.a. auch in Oberwürzbach in der Talstraße. Gegen 20:30 Uhr waren alle Einsätze abgearbeitet.

Löschbezirk Mitte auch Samstagnacht unterwegs

Die Nacht über waren wiederum die Kräfte des Löschbezirks Mitte unterwegs. Gegen halb zwei löste die Brandmeldeanlage in einem Geschäftsraum in der Kaiserstraße aus. Um 04:27 Uhr musste die Wehr erneut in die Kaiserstraße zu einem Brandalarm ausrücken. Dieses Mal löste die Brandmeldeanlage in der Josefskirche aus. Hier fuhr gemäß Alarmplan auch der Löschbezirk Rohrbach die Einsatzstelle an.

An beiden Einsatzstellen konnte weder Feuer noch Rauch festgestellt werden. Es handelte sich beide Male um einen Fehlalarm.

Für die Angehörigen der Feuerwehr St. Ingbert fiel dieses verlängerte Wochenende sprichwörtlich „ins Wasser“.

Florian Jung wendet sich abschließend noch einmal an alle Organisationen, die an den Einsätzen beteiligt waren:

„Wir möchten uns bereits jetzt bei allen Organisationen – Feuerwehren der benachbarten Landkreise und aus dem Saarpfalz-Kreis, den verschiedenen THW-Ortsverbänden, dem DRK, den Stadtwerken St. Ingbert, sowie dem Fernmeldezug Saarpfalz – bedanken. Ohne die Mannschaft und Technik wäre dieser ungewöhnlich lang andauernde Einsatz nicht möglich gewesen. Auch bei der Polizei St. Ingbert bedanken wir uns ausdrücklich, die ebenfalls im Dauereinsatz war.

Weiterhin sagen wir auch Danke all denen, die unsere Einsatzkräfte an diversen Einsatzstelle im Stadtgebiet spontan mit Kuchen, Kaffee oder sonstigen „Aufhellern“ versorgt haben.“

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