2. Corona-Fall im Saarland bestätigt

Ein Mitarbeiter am SAP Standort St. Ingbert wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Dies wurde uns soeben von einem Unternehmenssprecher bestätigt.

In der Stellungnahme heißt es: „Wir bestätigen, dass ein einzelner Kollege in einem unserer Büros in Sankt Ingbert (Deutschland) positiv auf das Corona-Virus COVID-19 getestet wurde. Der Kollege wird medizinisch entsprechend versorgt, ist in guter körperlicher Verfassung und befindet sich derzeit zu Hause in Quarantäne. Gemäß den geltenden Abläufen und unseren Vorbereitungen für diese Situation haben wir sogleich die erforderlichen Maßnahmen vor Ort getroffen. Die Behörden prüfen und informieren, mit wem der Kollege Kontakt hatte, dabei unterstützen wir tatkräftig. Das Bürogebäude ist zur Desinfektion geschlossen worden.

Mittlerweile hat auch das Gesundheitsministerium die zweite Erkrankung bestätigt. Nach Auskunft des Gesundheitsministeriums handelt es sich um einen in Frankreich wohnhaften Mann. Die positive Testung auf das Coronavirus ist nach Angaben des Unternehmens bei einem französischen Arzt erfolgt, der den Mann darüber telefonisch in Kenntnis gesetzt hat. Die betroffene Person befindet sich seit 3. März in häuslicher Quarantäne. Zudem arbeite das Unternehmen eng mit den französischen Behörden sowie mehreren saarländischen Gesundheitsämtern zusammen, die derzeit damit beschäftigt sind, weitere Personen zu ermitteln, die mit dem erkrankten Mann in Kontakt standen.

Erster Fall am 03.03.2020

Der erste Corona-Virus-Fall im Saarland wurde am Dienstag bestätigt. Ein Arzt an der Kinderklinik des Universitätsklinikums wurde positiv getestet. Er hat sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums bei einem Ärztekongress in Frankfurt angesteckt.

Hamsterkäufe sorgen für Unmut

Die Zahl der „Hamsterkäufe“ im Saarland haben unterdessen stark zugenommen. Der Absatz für Nahrungs-, aber auch für Hygienemittel habe sich verdoppelt. Experten warnen vor Panikmache.

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Nach unseren Informationen hat insbesondere der Absatz von Nudeln, Dosenprodukten und Desinfektionsmittel rapide zugenommen. Kunden blickten selbst bei großen Ketten teilweise in leere Regale.

Derweil hält der Katastrophenschutz des Innenministeriums eine Vorratshaltung über dem normalen Maße hinaus für nicht sinnvoll.

… Weitere Informationen werden in Kürze veröffentlicht …



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