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Gartenpreises der Stadt Sulzbach

Die Bewerbungsfrist für den Gartenpreis der Stadt Sulzbach ging diese Woche ins Finale. „Zahlreiche Bewerbungen sind bei uns eingegangen“, verrät Heike Kneller-Luck, Leiterin der Stabstelle Zukunft.  Seit 2016 lobt die Stadt den Sulzbacher Gartenpreis aus, der seither jährlich – mit Ausnahme der Corona-Jahre 2020 und 2021 –  an den Start ging. 

Botanisches Engagement

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Der Preis wurde ins Leben gerufen, um das botanische Engagement der Bürgerinnen und Bürger im eigenen Garten zu würdigen. Denn was „grüne Sulzbacher Daumen“ in ihren Gärten leisten, trägt zur starken Aufwertung der Stadt bei. Die Satzung des Preises von 2016 zielte auf zwei Kategorien ab: Einerseits ging es um den Blumenschmuck an Fassaden, um reine Ziergärten und Vorgärten. Andererseits um gemischte Gärten, also auch Nutzgärten. Für die Neuauflage des Sulzbacher Gartenpreises wurde jetzt zeitgemäßerweise der Gedanke der Nachhaltigkeit in die Satzung eingebaut. „Wir suchen bienen- und insektenfreundliche Privatgärten, Vorgärten, Balkon- oder Terrassenbepflanzungen oder auch Außenanlagen von Firmen“, erläutert Heike Kneller-Luck das neue Konzept. „Gärten, Vorgärten oder Balkonbepflanzungen sind Rückzugs- und Lebensräume für Pflanzen und Tiere in der Stadt. Damit leisten Städte und Wohngebiete einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt, denn dort kommen verschiedene Standortbedingungen auf kleinstem Raum zusammen“, fügt Jan Henning, Klimamanager der Stadt hinzu.  Städte seien daher mit ihren Wohngebieten oft artenreicher, als die umgebende Landschaft, so der Klimamanager weiter.

Die Gartenpreis-Jury

Die Begutachtung der Gärten erfolgt durch eine Jury. Diese besteht aus Mitgliedern des Stadtrates. Alle Fraktionen wurden gebeten, aus ihrer Mitte je ein Mitglied für diese botanische Aufgabe zu benennen. Der Besuch in den Gärten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beginnt ab Anfang Juli.