Zwei Müllsammelstationen für Friedrichsthal

In Friedrichsthal wurden an zwei Standorten Müllsammelstationen eingerichtet. Dort finden sich Eimer und Müllzangen, mit denen Interessierte freiwillig Müll einsammeln können.

Auf Antrag der FDP-Fraktion Friedrichsthal wurde das Pilotprojekt gegen die Vermüllung der Friedrichsthaler Waldgebiete gestartet. Im Mai brachte die Fraktionsvorsitzende Nadine Klein den Antrag in die Stadtratssitzung ein, der Stadtrat beschloss einstimmig die Anschaffung der Eimer und Zangen für das Waldgebiet Saufangweiher sowie am Waldweg hinter dem TVB Heim in Bildstock. 

Dort wurden neben einer Mülltonne mehrere Eimer und Greifzangen installiert, die zum Sammeln genommen werden können. Beide Stationen sind mit einer Beschilderung mit Informationen zu Müllvermeidung und Mülleinsammlung versehen.

Das Ziel ist es, Spaziergängerinnen und Spaziergänger zu ermutigen, auf ihrem Weg den einen oder anderen kleinen Abfall einzusammeln und auf dem Rückweg in der Tonne zu entsorgen. 

Der SaarForst, vertreten durch Revierförster Lars Kreinbihl, hat die Standorte vorbereitet und die Beschilderung vorgenommen, die Stadt Friedrichsthal stellt die Sammelmaterialien zur Verfügung. Die Fa. Paulus spendete. Der städtische Baubetriebshof wird die Plätze zukünftig überwachen und die Tonnen leeren.

Ebenfalls begleitet wurde das Projekt von Landesamt für Umwelt- und Verbraucherschutz. Staatssekretär Sebastian Thul begleitete Bürgermeister Christian Jung, 1. Beigeordneter Peter Bickelmann, FDP-Fraktionsvorsitzende Nadine Klein, Peter Ladwein (AfD), LINKE-Fraktionsvorsitzender Jürgen Trenz sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von SaarForst, Stadtverwaltung und Baubetriebshof zur Übergabe am Saufangweiher.

Damit die Aktion dauerhaft zum Erfolg wird, ist es wichtig, die Sammeleimer und Greifzangen wieder an ihren Standort zurückzubringen und nur die eingesammelten Kleinstabfälle in den Tonnen zu entsorgen.

Während Müllsammelaktionen wie „Picobello“ nur zeitlich begrenzt durchgeführt werden, können die Zangen ganzjährig unkompliziert an den Stationen genommen, Müll nach Belieben gesammelt und dann wieder zurückgelegt werden.  Ein ähnliches Projekt begann vor kurzem im St. Ingberter Schmelzerwald und findet dort positive Resonanz.  





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