Sperrung am Friedrichsthaler Dietrichsfeld aufgehoben

Mehr als 100 Bürgerinneren kamen zur Versammlung | Bild: Regio-Journal
Mehr als 100 Bürgerinneren kamen zur Versammlung | Bild: Regio-Journal
Die Stadtverwaltung lud am 13.11.2018 zu einer Bürgerversammlung in den Rathausfestsaal ein. Mehr als einhundert Bürger kamen der Einladung nach. Das Fazit: Die Sperrung wird aufgehoben. Dennoch hatten die Anwohner - auch untereinander reichlich Diskussionsbedarf.

Die Stadtverwaltung lud am 13.11.2018 zu einer Bürgerversammlung in den Rathausfestsaal ein. Mehr als einhundert Bürger kamen der Einladung nach. Das Fazit: Die Sperrung wird aufgehoben. Dennoch hatten die Anwohner – auch untereinander reichlich Diskussionsbedarf.

Ursprünglich kam es durch die Bauarbeiten am Neunkircher „Plättchesdohle“ zu erheblichen Verkehrsbelastungen in der Siedlung „Dietrichsfeld“ in Bildstock. Verkehrsteilnehmer nutzten die Strecke durch die Siedlung zur Abkürzung zwischen der Neunkircher Straße und dem Redener Weg auf der Strecke zwischen Schiffweiler und Neunkirchen.

Die im November letzten Jahres besprochene Sperrung der Einfahrt von der Neunkircher Straße führte dazu, dass in anderen, bis dahin ruhigeren Straßen der Verkehr zunahmen, wodurch neue Beschwerden durch die Anwohner dieser Straßen aufkam. Da man sich darauf einigte, nach Abschluss der Arbeiten eine Neubewertung vorzunehmen, lud die Stadtverwaltung zur erneuten Bürgerversammlung.

Aufgeheizte Stimmung, wenig zielführendes

Es herrschte von Beginn an eine aufgeheizte Stimmung und einige Bürger machten ihrem Ärger Luft. Es wurde der Eindruck erweckt, dass jeder das für sich „maximale herausholen“ wollte, ohne dabei auf die Interessen der anderen Betroffenen Rücksicht zu nehmen. So wurden z.B. die Berliner Teller zur Verkehrsverlangsamung kritisiert, da beim überfahren dieser Bodenwellen „Lärm“ produziert würde.

Eine Anwohnerin beklagte sich, dass sie persönlich „aus der Nachbarschaft“ angefeindet wurde. Andere kritisierten die Stadtverwaltung für die Entscheidung, die Sperrung in dieser Art durchzuführen, da hierdurch „große Umwege“ gefahren werden müssten.

Auch wurde die Vermutung geäußert, dass die oftmals dicht beparkte Neunkircher Straße oder der dortige Blitzer zu einer verstärkten Nutzung Wege durchs Dietrichsfeld geführt habe. Gegen diese Vermutung sprechen jedoch auch andere Feststellungen seitens einzelner Besprechungsteilnehmer.

Nach einer hitzigen Debatte sprach sich die Versammlung mit großer Mehrheit für die Aufhebung der Sperrung an der Neunkircher Straße aus. Innerhalb weniger Tage wurde anschließend die Sperrung aufgehoben.

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Bildquellen:

  • Bürgerversammlung Dietrichsfeld: Regio-Journal