Laufen Planungen zu einem „neuen Stadtfest“?

In den sozialen Medien sammelt Sascha Wolff derzeit Meinungen über das Glashüttenfest in Friedrichsthal sowie Wünsche für ein etwaiges Stadtfest „wie es früher einmal war“ ein.

In den sozialen Medien sammelt Sascha Wolff derzeit Meinungen über das Glashüttenfest in Friedrichsthal sowie Wünsche für ein etwaiges Stadtfest „wie es früher einmal war“ ein.

Bekommt Friedrichsthal also wieder ein Stadtfest, wie man es von früher kennt, in der Saarbrücker Straße? Geht es nach Sascha Wolff und seinem Partner Patrick Ringeisen, dann ja.

Im Gespräch mit Herrn Wolff erfahren wir, dass es ihm eine Herzensangelegenheit sei, wieder ein Fest wie früher zu veranstalten.

„Die Größe des Stadtfestes war ein Pluspunkt im Vergleich zu anderen Festen in der Umgebung. Hier ist es unser Plan, wieder wesentlich größer zu werden, als die letzten Jahre. Es wird dadurch nicht nur mehr Abwechslung geboten, es ist auch attraktiver für potentielle Werbepartner und Sponsoren.“

Der größte Ansatzpunkt, so führt Wolff im Gespräch aus, sollen Verein und Gewerbe werden. So haben nach Angaben des St. Ingberter Unternehmers und ehemaligen Bildstockers, Vereine Angst, kein Geld zu erwirtschaften und auf Kosten sitzen zu bleiben. Durch „Pakete“ soll es Vereinen möglich sein, den Aufwand vor- und nach dem Fest zu minimieren. Hierzu zählen z.B. Aufbau- und Abbaupakete bis hin zum „schlüsselfertigen Bierstand“. So sollen die Vereine „mit Spaß und Freude Geld verdienen“ können.

Auch beim Thema „Musik & Generationen“ hat Wolff eine klare Meinung:

„Die Jugend feiert heut zu Tage lieber in Partyzonen, während die ältere Generation lieber auf die sanften Klänge einer coolen Rockband feiert. Hier wollen wir verschiedene Bereiche schaffen, so dass im Grunde für den Gast ein abwechslungsreiches Angebot erzielt werden kann.“

Gleichzeitig betont Wolff, dass die Umsetzung eines solchen Projektes nur gemeinsam funktioniert. Aus diesem Grund wurde auch die Online-Umfrage gestartet. So sollen zahlreiche Meinungen und Stimmungen eingefangen werden. Bereits mehr als 200 Meinungen wären geäußert worden. Selbst aus Vereinen und Gewerbe hätte es bereits Stimmen gegeben, die sich dem neuen Konzept anschließen möchten.

Im Jahr 2018 soll noch eine Bürgerumfrage gestartet werden, um bis Jahresende möglichst viele Meinungen einzuholen, um 2019 „Back to the roots 2.0“ gehen zu können und das „Stadtfest“ wieder zum „Highlight“ zu machen.

Die beiden potenziellen Veranstalter dieses Events haben nach eigener Angabe große Erfahrung im Event-Management. So habe Patrick Ringeisen zahlreiche Stadtfeste zum Leben erweckt, z.B. Landsweiler und Schiffweiler. Wolff führt in St. Ingbert das „Water Kings“ und hat selbst über 45 erfolgreiche Veranstaltungen durchgeführt, unter Anderem „Beat Affair“ im E-Werk sowie das Stadtfest in Friedrichsthal 2009 (Marktplatz) mit mehr als 10.000 Gästen.

Bisherige Versuche von Wolff, mit den Veranstaltern des Glashüttenfestes in Kontakt zu treten, scheiterten. Wolff möchte dennoch weiterhin versuchen, mit dem aktuellen Veranstaltungsteam in Kontakt zu kommen.

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