ASV Bildstock unterstützt Kinderhospiz mit großzügiger Spende

Ende Januar lud der Vorstand des ASV Bildstock zu einem Übergabetermin an den Saufangweiher. Der Verein sammelte für das Kinderhospiz- und Palliativteam Saar, das sich für lebenslimitiert erkrankte Kinder, Jugendliche und deren Familien einsetzt.

Der ASV Bildstock gilt als eingeschworener, von Zusammenhalt geprägter Verein, der sich neben der Tätigkeit als Angelverein auch für den Erhalt und die Pflege des Naturschutzgebiet Saufangweiher einsetzt. 

Ganzjährig werden in Eigenregie Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt, im vergangenen Jahr wurde beispielsweise der Spielplatz nahe der Hütte umfangreich aufbereitet. Aber auch rund um den Weiher, der von einem bei Spaziergängern beliebten Fußweg gesäumt ist, wurden neue Sitzbänke installiert.

Um den ehrenamtlich aktiven Helferinnen und Helfern einen gebührenden Jahresabschluss zu bieten, veranstaltete der Verein in der Weihnachtszeit eine coronakonforme Weihnachtsfeier im Außenbereich der Blockhütte. Dort wurden, um den sozialen Charakter der Veranstaltung herauszustellen, Spenden für ein gemeinnütziges Projekt gesammelt. Die Wahl fiel auf das Kinderhospiz- und Palliativteam Saar, bei dem die Friedrichsthalerin Stefanie Molter ehrenamtliche Mitarbeiterin ist.

Insgesamt sammelte der ASV Bildstock bei seinen Mitgliedern 1000 Euro ein, die am 18. Januar an Frau Molter übergeben wurden. 

Das Kinderhospiz- und Palliativteam Saar finanziert sich nahezu ausschließlich über Spenden wie diese. Rund 200.000 Euro werden jährlich benötigt. Neben den festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen rund 80 Ehrenamtler die Kinder und Jugendliche, für deren Betreuung übrigens keine Kosten entstehen. „Durch die Corona-Pandemie sank aus verständlichen Gründen auch die Spendenbereitschaft“, sagte Stefanie Molter. „Aus diesem Grund sind gerade Spenden wie diese hilfreich, denn sie kommen direkt bei den Menschen an, die wirklich Hilfe benötigen“. 

Molter erklärte, dass die ausbleibenden Veranstaltungen, die mit den Einschränkungen der Pandemie einhergehen, auch die Möglichkeit zum Einwerben von Spenden genommen haben. 

Finanziert werden mit diesen Spenden die Betreuung der betroffenen Kinder und Jugendliche – bis zum Lebensende, wie Molter hervorhob. Aber auch Familie und Geschwisterkinder, „die durch solche Tragödien oft abgehängt und zurückgestellt werden“, werden intensiv mitbetreut.

Zum Therapieangebot gehören neben Mal- und Musiktherapien auch tiergestützte Therapien, bei denen, so Molter, oft eine deutliche Erleichterung im Alltag der betroffenen erkennbar ist. So wirken Hunde einerseits beruhigend, auf der anderen Seite als sicherheitgebendes Signal. 

Molter bedankte sich beim stellvertretenden Vorsitzenden des ASV Bildstock, Gerald Scherwarth, für das Durchführen der Spendensammlung.

Scherwarth kündigte an, zukünftig im Rahmen der Weihnachtsfeier des Vereins die Spendenaktion als „selbstverständliches Projekt“ zu betrachten und dauerhaft durchzuführen. 



Bildquellen

  • Spendenübergabe ASV Bildstock: Regio-Journal

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