7500 Euro für „Hoferkopf-Konzept“

Der Regionalverband Saarbrücken hat in seiner letzten Haushaltssitzung im Jahr 2021 7500 Euro für die Konzepterstellung für das „Projekt Hoferkopf“ bewilligt. Damit könnte endlich Geschwindigkeit in das Vorhaben kommen.

Bereits vor rund zwei Jahren beschloss der Friedrichsthaler Stadtrat mehrheitlich auf Antrag der Fraktionen SPD und LINKE, dass der Hoferkopf neu „gedacht“ werden soll. Man forderte ein „Gesamtkonzept“ ein, ohne es seitdem tatsächlich mit Inhalten zu füllen.

Ein einberufener Arbeitskreis hat bis zum heutigen Stand nach unserer Kenntnis auch keine stichhaltigen Inhalte und Ansätze geliefert. Die Umsetzung des Projektes droht seit längerem, im Sand zu versinken.

Jetzt könnte in die Thematik neue Geschwindigkeit kommen, denn der Regionalverband hat Finanzmittel über 7500 Euro zur Erstellung einer Gesamtkonzeption bewilligt. 

Diese Konzeption ist auch Voraussetzung zur erfolgreichen Beantragung der zur Umsetzung notwendigen Fördermittel.

Ziel ist es, dem Hoferkopf eine touristische und infrastrukturelle Gewichtung im Saarland zu verleihen. AM Ende könnte dann auch ein Neubau des Hoferkopfturmes stehen.

v.l.n.r. Jörn Walter (SPD), Jürgen Trenz (Die Linke), Bürgermeister Christian Jung
v.l.n.r. Jörn Walter (SPD), Jürgen Trenz (Die Linke), Bürgermeister Christian Jung | Bild: Regio-Journal

Bürgermeister Christian Jung zeigte sich bei einem Termin mit den Fraktionsvorsitzenden Jörn Walter (SPD) und Jürgen Trenz (DIE LINKE) zufrieden: „Manchmal müssen dicke Bretter gebohrt werden, um ein Ziel zu erreichen. In diesem Fall wurde jetzt der erste Knoten durchschlagen. Darauf kann man aufbauen“.

Das Konzept wird nun zu großen Teilen durch den Regionalverband finanziert, etwaige Mehrkosten des Gutachtens trägt die Stadt Friedrichsthal. 

Das nun von externen Partnern zu erstellende Konzept soll zukünftig, so heißt es aus der Stadtverwaltung, als Grundlage zur Neuanlage des Hoferkopfareals dienen. 

Bürgermeister Jung hofft, „dass wir damit unserem Ziel, den Hoferkopf auch als touristisch attraktiven Anlaufpunkt zu entwickeln, näher kommen“.



Bildquellen

  • Walter, Trenz, Jung: Regio-Journal
  • Hoferkopf Ausblick: Regio-Journal

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